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Junge Zeitung

23. November 2017 | 05:00 Uhr

Sport : Werfen, schlagen, laufen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Beim Baseball ist auf dem Feld jede Menge los. Ein Besuch beim Training.

„Zwei Hände, Michael, zwei Hände!“, ruft Trainer William quer über den Ascheplatz. Michael nickt und nimmt sofort seine rechte Hand zur Hilfe. Michael ist zwölf Jahre alt. An seiner linken Hand trägt er einen schwarzen Handschuh. Es sieht so aus, als sei er Michael viel zu groß. Um einen schnellen Ball zu fangen, ist er aber genau richtig. Der Zwölfjährige spielt Baseball.

Das ist eine Sportart aus den USA. Sie erinnert ein bisschen an Brennball. Dieses Spiel kennst du vielleicht aus dem Sportunterricht.

Baseball ist aber viel komplizierter. Es gibt viele Regeln. Zwei Mannschaften treten gegeneinander an. Die Spieler werfen, schlagen, laufen und fangen. Natürlich nicht alles gleichzeitig, das wäre ein bisschen viel.

Trainer William erklärt die Sache mit der zweiten Hand: „Wenn man den Ball mit dem Handschuh gefangen hat, muss man sofort die andere Hand dazunehmen. Damit der Ball nicht wieder herausfällt und auf dem Boden landet. Und damit man ihn sofort weiterwerfen kann.“ Das ist beim Baseball wichtig. Zumindest für die Mannschaft, die gerade verteidigt.

Das gegnerische Team ist im Angriff. Einer der Angreifer versucht, den Ball mit dem Baseball-Schläger möglichst weit zu schlagen. Dann lässt er den Schläger fallen und läuft ums Spielfeld. Auf seinem Weg gibt es besondere Stationen. Sie heißen Bases. Daher kommt auch der Name der Sportart. Eine Base ist ein sicherer Punkt, wo der Spieler stehen bleiben kann.

Die verteidigende Mannschaft versucht, genau das zu verhindern: dass ein Gegner eine rettende Base erreicht. Dafür müssen sich die Spieler den Ball schnappen und zu einer Base werfen. Und zwar bevor der Gegner dort ankommt.

Michael wirft mit seinem Freund Felix Bälle hin und her. Michael fängt den Ball. Sofort holt er ihn mit der anderen Hand aus dem Handschuh und wirft zurück. „Ja, genau so. Das war gut, Michael!“, sagt Trainer William. So läuft das also mit den zwei Händen.

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