Weltkindertag : Wenn du Landeschef wärst...

Möchten bessere Schulen haben: Facundo Sosa (11) aus Buenos Aires in Argentinien (v.l.n.r), Koray Akilli (8) aus Istanbul in der Türkei und Shrish Kumar Sinha (10) aus Neu Delhi in Indien.
Möchten bessere Schulen haben: Facundo Sosa (11) aus Buenos Aires in Argentinien (v.l.n.r), Koray Akilli (8) aus Istanbul in der Türkei und Shrish Kumar Sinha (10) aus Neu Delhi in Indien.

Umfrage zum Weltkindertag: Koray würde allen Eltern das Rauchen verbieten, Facundo will weniger Gewalt.

svz.de von
19. November 2015, 16:54 Uhr

Der Name verrät schon, worum es geht: Weltkindertag. An diesem Tag dreht sich alles um die Kinder auf der Welt. Heute ist wieder Weltkindertag. Wir wollten deshalb von Kindern in mehreren Ländern wissen: Was würdest du tun, wenn du Chef deines Landes wärst?

Facundo Sosa ist elf Jahre alt und lebt in Argentinien in Südamerika. Facundo spielt gern Fußball. Gerade steht er mit einem Ball unter dem Arm an einem Platz in der Hauptstadt Buenos Aires. Dort ist der Präsidenten-Palast. Was Facundo als Länderchef tun würde? Er sagt: „Wir brauchen viel mehr Fußballplätze, wo wir spielen können. Und bessere Schulen. Und meine kleine Schwester würde eine bessere Betreuung bekommen, wenn meine Mutter arbeiten muss. Und ich will weniger Gewalt, ich würde Waffen verbieten. In so einem Palast müsste ich nicht unbedingt wohnen, mir reicht ein größeres Haus.“

Koray Akilli kommt aus Istanbul in der Türkei. Er ist acht Jahre alt und sagt: „Ich würde die Pausen in der Schule verkürzen, damit mehr Zeit für den Unterricht bleibt. Außerdem würde ich einführen, dass jedes Kind zuerst seine Hausaufgaben erledigen muss, bevor es Computer spielen darf. Ich würde allen Eltern verbieten, zu rauchen. Wer es doch tut, müsste ins Gefängnis. Am besten für zehn Jahre. In den Supermärkten würde ich mehr Obst und Gemüse anbieten, damit Eltern ihren Kindern gesünderes Essen zubereiten. Es gibt hier in der Türkei viele Straßenhunde. Ich mag es nicht, wenn Menschen Tiere schlecht behandeln. Deshalb würde ich die Regel einführen, dass alle Eltern regelmäßig mit ihren Kindern in den Zoo müssen. Damit sich die Kinder von klein auf an Tiere gewöhnen. Und jeder müsste etwas von seinem Geld an Ärmere abgeben und es mit ihnen teilen. Kinder, die kein Geld und kein Essen haben, tun mir leid.“

Shrish Kumar Sinha ist in Indien zu Hause. Der Schüler ist zehn Jahre alt und erzählt: „Wenn ich der Präsident von Indien wäre, würde ich für die Kinder vor allem Geld in die Schulen stecken. Ich würde für alle Schüler Computer bereitstellen, damit sie besser lernen können.“

Autoren: Georg Ismar, Cihan Acar,  Lea Deuber

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