zur Navigation springen
Junge Zeitung

17. Dezember 2017 | 09:20 Uhr

Das Thema : Wahlen sind bunt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Neu gemischt? Wenn die Bürger ihr Kreuzchen machen, schauen alle auf die Farben

Wahlen über Wahlen: Am Sonntag stimmen die Bürger in Brandenburg und Thüringen darüber ab, welche Parteien und Politiker künftig die Politik in ihrem Bundesland bestimmen. Für eine Menge Menschen in Deutschland sind solche Wahlen spannend. Sie fragen sich: Welche Parteien werden zusammenarbeiten? Denn schließlich mischen Parteien wie CDU, SPD und andere auch mit, wenn es um die Politik von ganz Deutschland geht.

Wenn Parteien zusammenarbeiten, wird zum Beispiel viel von Schwarz-Rot oder Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Grün gesprochen. Denn jeder Partei wird eine Farbe zugeordnet: der CDU meist Schwarz, der SPD ein bestimmtes Rot, der FDP Gelb, den Grünen Grün und der Partei Die Linke ein anderes Rot. An der Farben-Reihe ist zu erkennen, welche Parteien sich verbündet haben und gemeinsam regieren. Oder ein Bündnis eingehen wollen, um an die Macht zu kommen.

Thüringen: In Thüringen regiert zurzeit Schwarz-Rot. Das heißt, die CDU hat sich mit der SPD verbündet. Regierungschefin ist Christine Lieberknecht von der CDU. Nun will aber die Partei Die Linke an die Macht. Ihr Spitzenkandidat heißt Bodo Ramelow. Mit ihm könnte sie zum ersten Mal in einem Bundesland den Regierungschef stellen. Aber: Das Ganze gelingt nur, wenn die SPD künftig mit der Linkspartei zusammenarbeitet. Und die Grünen müssten wohl auch mitmachen. Das geht aber nur, wenn sie genug Stimmen bekommen und wieder im Landtag sind.

Brandenburg: In Brandenburg bestimmt Rot-Rot die Politik, also die SPD zusammen mit der Linken. Der Ministerpräsident ist Dietmar Woidke von der SPD. Seine Partei hat gute Chancen, wieder zu gewinnen. Fragt sich nur, ob die SPD dann weiter mit der Linken regieren möchte.

Deutschland wird übrigens von Schwarz-Rot regiert, von den Parteien CDU, CSU und SPD. Bundeskanzlerin Angela Merkel gehört der CDU an. Sie schaut bestimmt auch genau hin, welche Farb-Mischungen nach dem Sonntag entstehen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen