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Interview : Tyler klettert gern auf Berge

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Einfach nur Fußball spielen oder schwimmen? Das wäre dem Zehnjährigen zu langweilig: Er ist Bergsteiger

Mit Rucksack und Wanderschuhen auf den Berg: Tyler Armstrong liebt es, hohe Gipfel zu besteigen. Der Zehnjährige kommt aus den USA. 2013 hat er einen etwa 7000 Meter hohen Berg in Argentinien erklommen. Barbara Munker erzählt er, warum ihm das Klettern so viel Spaß macht.

Wie bist du zum Wandern und Bergsteigen gekommen?

Tyler: Mit sechs Jahren habe ich einen Dokumentarfilm über Wandern entlang der Great Divide gesehen. Das ist ein langer Weg quer von Mexiko bis Kanada. Das fand ich toll. Ich habe meinem Vater damals gesagt, dass ich mit dem Wandern anfangen möchte.

Welcher Berg hat dir am besten gefallen?

Ich habe etwa 30 verschiedene Berge bestiegen. Am besten hat mir der Aconcagua gefallen. Das ist ein sehr hoher Berg in Argentinien. Dort waren wir im letzten Jahr über eine Woche zum Gipfel unterwegs. Ich war der jüngste Mensch, der bisher auf den Berg geklettert ist.

Wie war es auf dem Gipfel?

Wenn man so hoch klettert, wird das Atmen immer schwieriger. Man lässt die Wolken weit unter sich. Ganz oben an der Spitze sieht man am Horizont, wie sich die Erde krümmt. Auf dem Gipfel war ich total glücklich. Wir haben Fotos und ein paar Videos aufgenommen und die amerikanische Fahne aufgestellt.

Wie trainierst du für deine Touren?

Zwei Mal am Tag mache ich Sport. Ich gehe viel joggen oder spiele etwa Fußball. Ich habe auch einen Trainer, der mir Übungen für die Bauchmuskeln zeigt. Jeden Monat mache ich eine lange Wanderung. Die meisten Kinder haben keine Lust zu trainieren, aber mir macht das Training richtig Spaß.

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