Interview : Traumberuf im Sommer

Christoph Maasch arbeitet gern im Freibad.
Christoph Maasch arbeitet gern im Freibad.

Arbeiten im Schwimmbad: Christoph Maasch (25) hat immer ein Auge auf die Badegäste

svz.de von
09. Juli 2014, 17:11 Uhr

Wenn andere im Wasser planschen, passt Christopf Maasch auf, das nichts passiert – er ist Fachangestellter für Bäderbetriebe. Seit 2005 betreut der 25-Jährige bereits die Badegäste und überwacht die technischen Anlagen – und das nicht nur im Pritzwalker Hainholz Schwimmbad, in dem er zur Zeit arbeitet, sondern auch in Wittenberge, Perleberg oder Röbel. Felix Alex sprach mit dem Angestellten der Wittenberger Bäder GmbH über seine Aufgaben, seine Freizeitgestaltung und seine bisherigen Rettungstaten.

Warum hast du dich für deinen Beruf entschieden?

Guckt euch doch um – draußen sein, bei prallem Sonnenschein arbeiten, das hat mich schon immer gereizt.

Wie viel gibt es im Sommer zu tun?

Meine Arbeit ist sehr vielfältig. Bevor die Gäste kommen, bin ich ganz mit der Objektpflege beschäftigt – die Filter spülen oder das Becken saugen. Zu den Öffnungszeiten besteht meine Hauptaufgabe ganz in der Aufsicht. Das geht dann den ganzen Tag hindurch, von der Öffnung der Anlage bis abends – Saison ist eben Saison.

Musstest du schon mal jemanden retten?

Hier in Pritzwalk noch nicht, aber einmal während meiner Zeit in Bad Staffelstein in Oberfranken. Das war an einem Badesee, auf dem es weit draußen auch eine Sprungplattform gab. Ein älterer Herr hat sich da wohl überschätzt und konnte nicht mehr aus eigener Kraft zurück an das Ufer kommen. Aber es ist alles gut ausgegangen.

Kommst du überhaupt noch selbst zum Schwimmen im Sommer?

Während der Arbeit müssen wir ja immer ein Auge auf die Badegäste haben und dürfen selbst nicht eigenständig ins Wasser. Ansonsten hat man nach einem so langen Tag mit dem Becken vor der Nase auch keine Lust mehr selbst zu schwimmen. Wenn ich doch einmal frei habe und an das Wasser möchte, reizt mich dann doch eher die Ostsee als ein Freibad. Aber das ist wohl bei der Arbeit normal.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen