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Junge Zeitung

17. Dezember 2017 | 07:24 Uhr

Ordnung : Tipps gegen das Chaos

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Aufräumen kann jeder lernen / Wenn alles seinen Platz hat, muss man nicht mehr ewig suchen

„Räum dein Zimmer auf!“ Was für ein nerviger Satz. Viele finden Aufräumen extrem langweilig. Manchen fällt es besonders schwer, Ordnung zu halten. Die gute Nachricht für Chaoten: „Ein Teil davon ist angeboren“, erklärt die Psychologin Johanna Graf. Ein Grund, gar nicht mehr aufzuräumen? Leider nicht. Auch wenn manche von Geburt an unordentlicher sind als andere – aufräumen kann jeder lernen.

Johanna Grafs Tipp: Nicht zu viel auf einmal vornehmen. „Aufräumen ist unheimlich anstrengend“, sagt sie. Also zum Beispiel an einem Tag den Schreibtisch ausmisten, das nächste Mal die Schubfächer oder das Regal.

So geht es besonders gut: Alles auf dem Boden ausbreiten und dann auf mehrere Häufchen verteilen. Dann sollte man überlegen: Was will ich wegschmeißen, was kann ich verschenken oder verkaufen, was will ich behalten? Und mit Musik oder einem Hörspiel ist es gleich viel unterhaltsamer.

Das Wichtigste ist, genug Boxen und Fächer für die Spielsachen zu haben. „Jedes Ding braucht seinen Platz im Zimmer“, erklärt Johanna Graf. Dann fällt es auch leichter, Ordnung zu halten. Denn nur wenn ich genau weiß, wo Stifte, Malblöcke oder Legosteine hinkommen, kann ich auch gut aufräumen. Aber manche Zimmer sind bis oben hin vollgestopft mit lauter Kram. Da hilft nur: Aussortieren, rät die Aufräum-Expertin Alexandra Schreiner-Hirsch. „Ich gehe zum Basar und verkaufe Dinge, die ich nicht mehr brauche. Dann bekomme ich sogar Geld dafür. Oder ich verschenke etwas an ärmere Kinder.“

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