Spiele : Tipps für den Wunschzettel

Mama und Papa, Oma und Opa fragen nach Wünschen für Weihnachten? Wir haben ein paar Vorschläge.

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04. Dezember 2014, 19:08 Uhr

Auf der Suche nach einer Geschenkidee für Weihnachten? Wer gerne spielt, hat die Wahl unter einer Vielzahl interessanter Neuheiten. Nachfolgend ein paar Tipps.


Kurzweiliges Familienspiel„Macht ist Trumpf“ – ganz nach diesem Motto versucht man bei „Royals“ mithilfe von Länderkarten einflussreiche Positionen zu besetzen und auf bestimmte Boni hinzuarbeiten. Reizvoll ist das Spiel auch, weil sich die Spieler gegenseitig aus ihren Ämtern stoßen können. Wer die Boni-Möglichkeiten im Blick behält, kann seinen Mitspielern so manche Siegpunkte vor der Nase wegschnappen. „Royals“ ist ein gelungenes Familienspiel. Der Einstieg ist rasch möglich und die Runden laufen meist flott durch. Klasse!

Royals von Peter Hawes, erschienen bei Abacusspiele. 2-5 Spieler ab 10 Jahren, ca. 60 Minuten, ca. 37 Euro.


Für AbschlussrundenEin Spieleabend geht zu Ende. Alle sind sich einig: Etwas Kompliziertes und Langatmiges soll nicht mehr auf den Tisch. Eine schnelle, einfache Kartenrunde hingegen – ja, das passt perfekt. Eine Neuheit, die das Zeug dazu hat, ein Klassiker unter den „Abschluss-Spielen“ zu werden, ist „Absacker“. Glückspilze werden das Spiel lieben. Pechvögel hingegen werden verzweifeln, denn die Regeln sind so gestaltet, dass man immer wieder unfreiwilligerweise einem nachfolgenden Spieler „Steilvorlagen“ für das Ergattern von Punkten liefern muss. Wie sich Punkte sammeln lassen, wird in der Anleitung sehr gut erklärt. Fazit: Ein kurzweiliger Kartenspaß. Kultverdächtig.

Absacker von Leo Colovini und Dario di Toffoli, erschienen bei Amigo. 2-5 Spieler ab 7 Jahren, ca. 15 Minuten, ca. 8 Euro.


Fit im KopfWürfelspiele sind Glücksspiele. „Würfel Kung Fu“ ist zudem ein Spiel für Leute mit Grips. Wichtig ist bei der Neuheit nämlich, sich zu merken, wie viele und welche Symbole die vier zufällig gezogenen Karten zeigen. Vor der Würfelrunde werden diese umgedreht – und später gilt es, sich zu erinnern, auf welchen Karten Flammen, Wellen oder Blätter zu sehen sind. Wer dran ist, darf maximal viermal würfeln und immer wieder einen Würfel herauslegen. Spieler A sammelt beispielsweise drei Flammen und ein Blatt. Hat er auf die drei Flammen „hingewürfelt“ und weiß er, unter welcher Karte die drei Flammen liegen, deckt er diese auf und erhält drei Siegpunkte. Dann kommt der nächste Spieler dran. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.

Fazit: Ein Spiel für alle, die sich Dinge gut merken können und schnelle Würfelspiele mögen.

Würfel Kung Fu von Benjamin Schwer, erschienen bei Haba. 2-4 Spieler ab 6 Jahren, ca. 15 Minuten, ca. 7 Euro.



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