zur Navigation springen

Stepptanzen : Tänzer lassen ihre Schuhe klingen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Klack, klack: Mal kommt Ala mit den Fußspitzen auf, mal mit den Ballen / Willkommen beim Stepptanz-Unterricht!

Ziemlich beeindruckend, wie Ala über das Tanzparkett steppt. Seit über einem Jahr lernt die Elfjährige das Stepptanzen. „Stepptanzen kann jeder, der Beine hat“, sagt sie. „Man muss einfach nur wollen – und üben natürlich.“ Schon bevor man die Tanzschule betritt, hört man Ala und die anderen Stepptänzer eifrig üben. Beim Tanzen erzeugen sie mit ihren besonderen Stepp-Schuhen rhythmische Klänge. Es klingt fast, als würden sie zu der Musik trommeln oder klatschen. In flinken Bewegungen tanzen sie über das Parkett. Mal kommen sie dabei mit den Fußspitzen auf, mal mit den Ballen. Mal machen sie schnelle Schritte, mal langsamere – oder auch mal eine kurze Pause. Manche Schritte klingen lauter, andere leiser.

Nach dem ersten Lied sind alle aufgewärmt. Jetzt zeigt die Stepptanz-Lehrerin einen neuen Schritt. Sie führt den Fuß erst nach vorn und dann wieder zurück. Dabei schleift sie mit dem Ballen leicht über den Boden. „Das solltet ihr nicht mit einem anderen Schritt verwechseln“, erklärt sie und macht ihn vor. Diesmal schleift sie den Ballen nur einmal nach vorn und setzt den Fuß dann auf den Boden. Stimmt. Klingt gleich völlig anders. Diese beiden Schritte müssen Ala und die anderen Schüler erst einmal eine Weile üben. Ganz schön schnell ist die Musik. Ala muss sich konzentrieren, um nicht aus dem Takt zu kommen.

Richtig kompliziert wird es aber erst später. Dann wird eine Figur geübt, bei der sich Ala drehen muss. „Sich drehen und dann weitersteppen, ist für mich ziemlich schwierig“, sagt Ala. „Da komme ich leicht aus dem Rhythmus.“ Obwohl sich Ala anstrengt, will es ihr nicht so recht gelingen. Mal ist sie zu langsam, mal stimmt der Rhythmus oder die Betonung nicht ganz. Die Lehrerin macht es noch ein paarmal vor. Noch ein paar Übungsrunden – dann sitzt es schon besser.

Solch schwierige Figuren übt Ala auch manchmal zu Hause. „Meine Mutter hat mir dafür extra ein Holzbrett gekauft“, erzählt sie. Das Brett braucht sie für den Klang. „Vor allem vor unseren Aufführungen übe ich darauf die Figuren, die ich noch nicht so gut kann.“ Erst vor Kurzem hatte Alas Kurs eine Aufführung. Sie hatten dafür einen Tanz zu einem Hip-Hop-Song einstudiert. „Steppen kann man eigentlich zu jeder Musik“, sagt Ala. „Ich mag aber vor allem Pop und Hip-Hop.“ Und wie lief die Aufführung? Ala lächelt. „Gut!“ Zum Schluss tanzt Alas Kurs den einstudierten Tanz noch mal vor. Ala scheint das leichtzufallen. Jetzt sieht man ihr keine Anstrengung mehr an, sondern großen Spaß!

 

zur Startseite

von
erstellt am 13.Jan.2014 | 00:34 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen