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Internet : Surfen im Netz – aber sicher!

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das Internet bietet tolle Möglichkeiten, aber es gibt auch Gefahren. So kannst du gegen Mobbing vorgehen.

svz.de von
erstellt am 08.Feb.2016 | 23:03 Uhr

Warum frieren Eisbären nicht? Wie sieht der Schulunterricht in anderen Ländern aus? Und weshalb geht die Sonne immer wieder auf? Im Internet gibt es so viel Interessantes zu entdecken.

Doch es lauern auch Gefahren. Nicht alles, was im Netz verbreitet wird, ist auch wahr. In Netzwerken wie WhatsApp oder Facebook werden außerdem Schüler gemobbt. Darauf macht heute der weltweite „Safer Internet Day“ aufmerksam. Das ist eine Initiative von Menschen, die sich Gedanken machen, wie man besonders Kinder und Jugendliche im Netz besser schützen kann.

Viele tolle Tipps findest du beispielsweise auf der Seite www.internet-abc.de. Dort erfährst du etwa, welche Angaben du in Netzwerken besser nicht machen solltest oder wie du ein sicheres Passwort findest. Auch deine Eltern oder deine Lehrer können sich dort Rat holen. Du selbst kannst auf dieser Webseite sogar einen Internet-Führerschein machen.

Erklärt wird dir außerdem, wie du dich online richtig informierst. Das ist besonders wichtig, meint etwa André Gatzke von „Der Sendung mit dem Elefanten“: „Kinder, aber auch viele Erwachsene sollten nicht alles glauben, was sie im Netz lesen.“ Guido Hammesfahr, bekannt als „Fritz Fuchs“ aus „Löwenzahn“, sagt: „Ich nutze regelmäßig Wikipedia, versuche aber immer, noch eine zweite Quelle zu finden, um den Informationsgehalt zu überprüfen.“

Wenn Menschen im Netz bewusst mit Lügen fertig gemacht oder anderweitig beleidigt werden, dann nennt man das Cybermobbing. Umfragen haben ergeben, dass jeder dritte Schüler schon einmal im Internet gemobbt worden ist. Das ist meistens sehr verletzend und die Opfer fühlen sich oft hilflos. Tipps gegen den ersten Schock und zur Gegenwehr gibt es dann beispielsweise per „Erste-Hilfe App bei Cybermobbing“ von der Initiative Klicksafe. Sie zeigt kurze Videoclips von Jugendlichen für Jugendliche.

Falls du gemobbt wirst, ist es beispielsweise nicht ratsam, auf beleidigende Nachrichten zu reagieren. Das heißt aber nicht, dass du tatenlos bleiben musst. Viele Dienstanbieter geben dir die Möglichkeit, jemanden, der sich schlecht verhält, zu sperren oder zu melden. Von unangenehmen Nachrichten oder Bildern solltest du Kopien machen. Sie werden dir helfen, anderen zu zeigen, was passiert ist – Eltern, Lehrern, dem Mobilfunkanbieter oder sogar der Polizei. Denn das ist das Wichtigste: Suche dir unbedingt jemanden, mit dem du reden kannst, in deiner Familie, an der Schule oder bei der Nummer gegen Kummer 0800/1110333.

Autorin: Angela Hoffmann

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