Weltall : Sternschnuppen am Himmel

Eine Sternschnuppe leuchtet am Nachthimmel.
Eine Sternschnuppe leuchtet am Nachthimmel.

svz.de von
11. Dezember 2013, 17:23 Uhr

Schnell was wünschen! Das machen viele Leute, wenn sie eine Sternschnuppe am Himmel sehen. Denn es wird gesagt, dass der Wunsch dann in Erfüllung gehen könnte. In der Nacht von Freitag auf Samstag sollen besonders viele Sternschnuppen vom Himmel herunterregnen, sagen Experten. Warum das so ist, erklärt Otto Guthier von der Vereinigung der Sternfreunde. „Sternschnuppen entstehen durch ganz kleine Staub-Teilchen. Die stammen von Kometen, die um die Sonne ziehen.“

Kometen sind gefrorene Brocken aus Gas und Staub. Während sie um die Sonne fliegen, verlieren sie Gas und Staub. Der Staub verteilt sich entlang ihrer Flugbahn. Die Erde kann auf diese Staubwolke treffen. Denn sie zieht auch um die Sonne.

Unsere Erde ist von einer Hülle umgeben, die vor allem aus Gasen besteht. Diese Hülle nennt man die Erdatmosphäre. „Wenn so ein Staubteil in die Atmosphäre der Erde eindringt, kommt es zu einer Leucht-Erscheinung“, sagt der Experte. Das sehen wir als Sternschnuppe. Das passiert, weil die Staubteile mit einer hohen Geschwindigkeit unterwegs sind: mit 30 bis 70 Kilometern in der Sekunde! Zum Vergleich: Ein Auto in der Stadt fährt etwa 50 Kilometer in der Stunde.

Die Sternschnuppen am Wochenende kann man aber leider nicht überall sehen. Dazu muss die Sicht am Himmel nämlich gut sein. Im Gebirge ist die Sicht wohl besser. Denn da ist weniger Nebel, der die Sicht versperrt.

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