Karneval : Spagat? Kein Problem!

Damit alles perfekt klappt, übt Emma drei bis vier Mal pro Woche ihre Tänze.
Damit alles perfekt klappt, übt Emma drei bis vier Mal pro Woche ihre Tänze.

Die zwölfjährige Emma tritt mit ihrer Tanzgarde als Funkenmariechen im Karneval auf

svz.de von
06. Februar 2015, 16:06 Uhr

Radschlagen, Spagat und ein Bein hoch in die Luft heben. Für die zwölfjährige Emma ist das kein Problem. Sie gehört zu einer Gruppe von Tanzmariechen. Die Mädchen treten regelmäßig bei Wettbewerben auf. Auch in der Karnevalszeit sieht man sie oft. Sara Huber erzählte Emma, was ein Tanzmariechen macht.

Wie bist du zur Tanzgarde gekommen?

Emma: Ich habe bei meinem Vater in der Firma einen Auftritt der Tanzgarde gesehen und wollte das unbedingt auch machen. Meine Mutter hat mich dann angemeldet. Das war vor sechs Jahren.

Wie oft trainierst du und wie läuft das so ab?

Ich trainiere drei- bis viermal in der Woche. Erstmal wärmen wir uns auf und dehnen uns. Dann trainieren wir die Tänze und üben die schwierigen Stellen. Wir haben einen Garde- und einen Schautanz. Bis wir einen Tanz richtig können, dauert es meistens etwa drei Monate. Dann müssen wir aber noch daran feilen.

Gibt es eine bestimmte Übung, die dir besonders Spaß macht?

Ich mag eigentlich alles. Aber besonders gern mache ich Radschlag. Es fühlt sich einfach cool an, wenn man über Kopf ist.

Für eure Tänze braucht ihr Kostüme. Wo bekommst du deine her?

Wir bekommen unsere Kostüme vom Verein. Zum Kostüm gehören ein Body, eine Weste, ein Rock, eine Strumpfhose und Stiefel. Außerdem trage ich einen Hut und eine Perücke.

Eine Perücke? Warum das?

Das ist eine Perücke mit dunkelbraunen Haaren, die zu zwei Zöpfen geflochten sind. Alle Mädchen in meiner Garde tragen so eine Perücke, damit es beim Tanzen einheitlich aussieht.

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