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Musik : Songs schreiben macht Spaß

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Musiker der Band Revolverheld verbringen viel Zeit miteinander. Geht man sich da nicht mal auf die Nerven?

Auf der Bühne fühlen sie sich am wohlsten. Die Musiker der Band Revolverheld sind seit vielen Jahren erfolgreich. Gerade haben sie ein neues Album herausgebracht. Den Sänger kennst du vielleicht als Coach aus der Sendung „The Voice Kids“. Er heißt Johannes Strate. Am Schlagzeug der Band sitzt Jakob Sinn. Dazu gehören die beiden Gitarristen Kristoffer Hünecke und Niels Grötsch. Auf der Bühne ist auch der Bassist Chris Rodriguez dabei. Wir haben haben die Musiker getroffen.

Wer denkt sich bei euch die Lieder und Texte aus?

Johannes: Kris und ich denken uns die Songs aus. Dann schreiben wir die ein oder andere Zeile aufs Papier. Danach gehen wir in den Probenraum und proben die Sachen. Dann gucken wir, ob es was für die Band ist oder eher für den Mülleimer.

Wie oft trefft ihr euch zu Proben und zu Konzerten?

Jakob: Wir sind eine Band, die gar nicht so viel probt. Das muss man leider zugeben. Wenn wir ein neues Album machen, sitzen wir sehr oft zusammen und schreiben die Songs. Dann proben wir sie auch ein bisschen. Damit man die Aufnahmen auch gut über die Bühne bringt.

Und wenn neue Konzerte anstehen?

Jakob: Dann treffen wir uns zwei bis drei Wochen vorher, wenn es hoch kommt. Wir proben ein bisschen. Dann fahren wir auf Tour. Dann spielen wir viele Konzerte und proben auf der Bühne noch ein bisschen weiter.

Geht ihr euch dabei auch mal auf die Nerven?

Johannes: Eigentlich nicht! Das Proben an sich geht uns eher auf die Nerven. Konzerte spielen ist spitzenmäßig und im Studio ein Album aufzunehmen, ist auch total geil. Songs schreiben macht auch Spaß.

Aber?

Johannes: Proben macht nicht so viel Spaß. Du spielst den Song 20 Mal. Dabei willst du eigentlich auf der Bühne stehen und das Ding spielen. Du kannst es aber noch nicht. Deshalb proben wir den Song dreimal und gehen dann mittagessen.

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