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Technik : Schweben über der Wupper

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In der Stadt Wuppertal in Nordrhein-Westfalen gibt es eine ganz besondere Bahn: Sie ist aufgehängt.

Nanu, was kommt denn da angerauscht? Das ist ja ein merkwürdiges Ding. Erst saust es an einem Fluss entlang, mehrere Meter hoch über dem Wasser. Der Fluss macht eine Kurve nach rechts, und auch das seltsame Ding flitzt nach rechts.

Dann düst es plötzlich über eine Straße und parkende Autos hinweg, wieder mehrere Meter hoch über dem Boden. Schließlich saust es zwischen Häusern hindurch.

Für die Leute in der Stadt Wuppertal in Nordrhein-Westfalen ist dieses Ding überhaupt nichts Seltsames. Ist doch klar, was das ist: die Schwebebahn! Sie ist so etwas wie das Maskottchen der Stadt.

„Die Schwebebahn ist im Prinzip eine Straßenbahn – nur eben aufgehängt“, verrät Fachmann Holger Stephan. Dabei ist der Name Schwebebahn aber gar nicht ganz richtig. „Die Bahn schwebt ja nicht wirklich“, erklärt der Experte. Sie ist aufgehängt! Damit die Schwebebahn fahren kann, braucht sie vor allem eines: ein riesiges, schweres und langes Gerüst aus Stahl! Es sieht aus wie eine Art Brücke mit Stützen an der Seite.

Oben, in der Mitte des Gerüsts, verlaufen zwei lange Schienen. Eine Schiene für jede Fahrtrichtung. „Das ist sozusagen die Fahrbahn“, erklärt Holger Stephan. Auf der Schiene rollen die Räder der Wagen. An den Rädern ist eine Art Arm angebracht. Dieser verbindet die Räder mit dem Wagen. Denn der Wagen hängt direkt unterhalb der Schiene.

Wenn die Schwebebahn fährt, sieht das ein bisschen so aus, als würde sie schweben.

Autorin: Stefanie Paul

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