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Sport : Schnell, schneller, Handball

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Drei Mal in der Woche übt Ole Werfen und Rennen – denn beides gleichzeitig ist gar nicht so leicht

svz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 16:34 Uhr

Als Ole den Ball in die Hand bekommt, geht alles ganz schnell. Er rennt auf das gegnerische Tor zu. Mit der linken Hand prellt er den Ball dabei immer wieder auf den Boden. Dann hält er den Ball fest, springt hoch und wirft: Toooor! Ole ist zwölf Jahre alt. Der Schüler spielt eine Sportart, in der alles sehr schnell geht: Handball. Seit drei Jahren trainiert er dafür in einem Verein. Ole ist sogar Kapitän seiner Mannschaft. „Es ist anstrengend, aber es macht vor allem viel Spaß“, sagt er über seine Lieblingssportart.

Dreimal in der Woche trainiert der Junge mit seiner Mannschaft. Sie treffen sich in einer Halle. Es gibt viele verschiedene Übungen. Aber nicht immer haben die Spieler dabei einen Ball in der Hand. Oft geht es auch einfach darum, Schnelligkeit zu trainieren. Oder zu üben, mehrere Dinge gleichzeitig zu beachten.

Dafür legt Oles Trainer zum Beispiel eine Strickleiter auf dem Boden der Halle aus. Nacheinander müssen die Kinder so schnell wie möglich auf die andere Seite laufen. Dabei müssen sie in jedes Viereck treten, dürfen aber die Seile nicht berühren. Wenn sie daneben treten, müssen sie Liegestütze machen. Bei einer anderen Übung tritt Ole gegen einen Mitspieler an. Ole hält den Ball in der Hand. Als der Trainer das Startsignal gibt, rennt der Zwölfjährige los. Der andere Junge rennt hinterher und versucht, ihn einzuholen. Schafft er das, tippt er ihm auf den Rücken.

Ole darf beim Rennen das Prellen mit dem Ball nicht vergessen. Das ist wichtig. Denn in einem Spiel dürfen Handballer nur drei Schritte machen – dann müssen sie prellen. Damit das gut klappt, muss Ole es immer wieder üben.

Der Junge ist sehr schnell. Und er kann weit werfen. Deshalb hat sein Trainer entschieden, dass Ole auf den Positionen im Rückraum spielt. Er muss also seinen Mitspielern oft den Ball zuwerfen. Das nennt man passen. Ole muss deshalb immer schauen, wo die anderen Kinder gerade stehen und wer ein Tor machen könnte.

„Man muss ein großer Teamspieler sein, sonst geht das nicht“, sagt der Zwölfjährige. Denn Handball ist ein Mannschaftssport. Das gefällt Ole an der Sportart am besten. Außerdem findet er super, dass bei den Spielen viele Tore fallen.

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