tierisch : Schlamm und große Ohren

Afrikanischer Elefant im Krüger Nationalpark mit großen Ohren
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Afrikanischer Elefant im Krüger Nationalpark mit großen Ohren

Was gegen die Hitze hilft: die Tricks der Tiere. Du kannst kleine Badeplätze für Vögel schaffen.

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22. Juli 2014, 22:34 Uhr

Mann, ist das heiß! Wenn wir die Hitze nicht mehr aushalten, kühlen wir uns zum Beispiel mit Eis ab oder im See. Und was machen Tiere? Einige haben Tricks, um hohe Temperaturen zu überstehen. Dass Füchse und Hunde hecheln, um sich abzukühlen, weißt du bestimmt. Dabei verdampft Speichel über die Zunge.

Hasen und Elefanten benutzen ihre Ohren als Klimaanlage. Die sind groß und aus dünner Haut mit vielen Blutgefäßen. Das warme Blut aus dem Körper fließt durch diese Gefäße. Es kühlt ab und fließt wieder zurück in den Körper. Elefanten wedeln sogar noch mit ihren Ohren. Das kühlt zusätzlich.

„Rothirsche und Wildschweine suchen sich mit Wasser gefüllte Gruben“, sagt ein Experte. Darin suhlen sie sich. Der Schlamm, der dann am Körper haften bleibt, wehrt lästige Insekten ab und schützt die Haut vorm Austrocknen. Rehe dagegen meiden Wasser selbst bei richtig starker Hitze. Sie halten sich dann lieber im schattigen Wald auf und bewegen sich am Tag wenig.

Was der Storch macht, klingt dagegen etwas eklig. Er beschmiert seine Beine mit Kot, um sich vor der Sonne zu schützen. Deshalb erscheinen die Beine der Störche an heißen Sommertagen oft weiß. Das im Kot enthaltene Wasser entzieht beim Verdunsten dem Körper Wärme, erklärt der Experte.

Wenn du anderen Vögeln bei der Hitze helfen willst, kannst du für sie kleine Badeplätze schaffen. „Wer flache Schalen mit Wasser aufstellt, bekommt eventuell Besuch von Vögeln, die sich in den kleinen Planschbecken erfrischen“, sagt der Experte. Die Wasserschalen müssen aber jeden Tag mit heißem Wasser saubergemacht werden. Sonst können sich in ihnen Krankheitserreger vermehren. Aber Vorsicht: kein Spülmittel verwenden. Das könnte den Vögeln schaden.

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