Feuerwerks-Körper : Rumms, zisch: Experten testen Böller

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29. Dezember 2013, 16:56 Uhr

Stundenlang feuern Leute draußen eine Feuerwerks-Rakete nach der anderen ab. Das machen sie aber nicht zum Spaß. Die Leute sind Experten. Sie prüfen alle möglichen Arten von Feuerwerks-Körpern. Das machen sie auf einem Gelände bei Berlin. Sie wollen herausfinden, ob die Feuerwerks-Körper sicher sind oder gefährlich für die Umwelt oder für Menschen. Die Leute arbeiten für die Bundesanstalt für Materialforschung und Materialprüfung.

Viele Feuerwerks-Körper, die das ganze Jahr über getestet werden, kommen aus dem Land China. Das berichtete eine Mitarbeiterin der Behörde. „Bevor ein Feuerwerks-Körper hier verkauft werden darf, muss er 33 Untersuchungen bestehen“, sagt sie. Zum Beispiel kommen Raketen in einen Wärmeschrank. Dort bleiben sie für zwei Tage bei 75 Grad Celsius. Weitere Raketen werden auf einen Spezial-Tisch geschnallt und eine Stunde sehr stark gerüttelt. Zum Schluss schauen die Fachleute dann: Sind Klebe-Stellen auseinandergegangen? Rieselt irgendwo Schwarzpulver heraus?

Ist alles in Ordnung, kommt der nächste Test. Dazu schneiden Experten in einem Labor den Feuerwerks-Körper auf. Sie wollen herausfinden, welche Stoffe darin sind und in welcher Menge. Schließlich sollen keine bestimmten Stoffe darin sein, die schlecht für die Umwelt oder die Gesundheit sind.

Dann kommt die Prüfung auf einer Spreng-Platte. Da heißt es: Anzünden und genau hinsehen. Die Experten schauen, ob zum Beispiel eine Rakete zu früh nach dem Anzünden startet – oder zu lange braucht.

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