Retter in der Not

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Über ihn erzählt man sich viele Wunder-Geschichten Am 6. Dezember ist der Nikolaus-Tag

svz.de von
05. Dezember 2014, 17:47 Uhr

Wann er geboren wurde, weiß man nicht. Und wann der Nikolaus genau gestorben ist, weiß man auch nicht. Die Forscher sind sich nicht einmal sicher, ob es wirklich einen Mann mit diesem Namen gegeben hat. „Es gibt leider keine richtigen Beweise“, sagt der Experte Manfred Becker-Huberti. Er hat den Nikolaus erforscht. Über den Nikolaus gibt es nämlich tolle Geschichten. In denen vollbringt er jede Menge Wunder. Er hilft Menschen, die in Not geraten, darunter viele Kinder. Zum Beispiel rettete er einen Jungen vor dem Ertrinken. So die Geschichte.

Der Nikolaus soll sogar Tote wieder zum Leben erweckt haben. Diese Geschichten machten Nikolaus sehr berühmt. So berühmt, dass ihn die Menschen schon früher für einen Heiligen hielten. Das war vor rund 1500 Jahren. „Er war sogar ein Über-Heiliger“, erklärt der Fachmann. Er war also so etwas wie der Supermann unter den Heiligen.

Die Forscher haben dabei herausgefunden, dass die Figur des heiligen Nikolaus wohl eine Vermischung ist. Und zwar aus zwei verschiedenen Personen: Beide sollen Nikolaus geheißen haben und beide waren Bischof. Ein Bischof ist ein wichtiger Kirchenmann.

Der eine Nikolaus soll Bischof in der Stadt Myra gewesen sein. Myra heißt heute Demre und liegt in der Türkei. Der andere war auch ein wichtiger Kirchenmann in dieser Gegend. Er lebte etwas später. Das Leben der beiden und die Wunder-Geschichten, die man sich über sie erzählte, wurden miteinander vermischt. Heute ist man sich zumindest einig: Der Nikolaus war wohl ein guter Mann, der vielen Menschen geholfen hat. Besonders Kindern soll er eine Freude gemacht haben. Darum gibt es noch heute den Nikolaus-Tag.

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