zur Navigation springen
Junge Zeitung

17. Oktober 2017 | 04:05 Uhr

kiz : Reiten für die Kamera

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schauspielerin Almila Bagriacik erzählt im Interview über ihren neuen Film und ihren tierischen Kollegen.

Für ihren neuen Film „Hördur – Zwischen den Welten“ hat Schauspielerin Almila Bagriacik extra reiten gelernt. Denn ihr Kollege heißt Hördur und ist ein Islandpony. Die 25-Jährige erzählt über die Dreharbeiten. Und mit welchen Tieren sie noch gern mal einen Film machen würde.

In dem Film spielst du gemeinsam mit dem Hengst Hördur vor der Kamera. Hattest du von Anfang an Lust darauf oder eher Angst?

Ich war von Anfang an begeistert. Ich wollte das unbedingt. Ich bin ein großer Tier-Fan, ich habe einen Hund, einen Malteser. Außerdem hatte ich schon vorher mal mit einem Esel in einem Film gespielt. Mit Pferden hatte ich allerdings bisher noch nichts zu tun.

Wie hast du die Rolle bekommen?

Es gab zwei Casting-Runden. Einmal musste man zeigen, dass man gut schauspielern kann. Dann gab es noch ein Treffen mit Hördur. Die Filmemacher wollten sehen, ob man sich gut mit ihm versteht. Es lief sehr gut. Hördur legte irgendwann seinen Kopf auf meine Schulter. Erst dachte ich: Oh, Angriff! Aber dann hieß es: Er mag Sie! Irgendwie war da von Anfang an eine Verbindung da.

Wie schafft man es, dass das Pferd vor der Kamera die Sachen tut, die man will?

Hördur ist ein super Schauspieler. Er hat oft ganz von selbst toll reagiert. Zum Beispiel schaute er mir hinterher, als ich rausging. Oder kam im richtigen Moment angeprescht. Nur manchmal haben wir ihn mit ein bisschen Futter locken oder ihm gut zureden müssen. Das Wichtigste ist, dass man eine Verbindung zu dem Pferd hat und Vertrauen aufbaut.

Würdest du gerne auch mal mit anderen Tieren einen Film drehen?

In meinem letzten Urlaub bin ich mit Schildkröten geschwommen. Das war total schön. Mit Schildkröten würde ich gerne mal einen Film drehen. Auch Schlangen finde ich beeindruckend. Außerdem würde ich gerne in einem Film meinen Hund synchronisieren. Also etwas sprechen, was er sagen oder denken könnte.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen