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Tierwelt : Räuber mit glänzendem Fell

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Im Garten von Max Enders toben zwei außergewöhnliche Tiere herum: Nanuk und Enja sind Nerze.

Mit müden Augen gucken Nanuk und Enja aus ihrem Versteck heraus. Doch ihre feinen Spürnasen verraten ihnen sofort: Es gibt etwas zu futtern! Sekunden später kraxeln die beiden schon die Hosenbeine ihres Herrchens hinauf. Das ist Max Enders. Die zwei Tiere in seinem Garten sind etwas Besonderes: Nanuk und Enja sind Amerikanische Nerze. Man sagt auch Minks zu ihnen.

Nanuk und seine Schwester wohnen seit drei Jahren bei Max Enders. Er hat sie als Welpen von einer Farm freigekauft. „Minks werden leider in vielen Ländern gezüchtet“, erklärt Max. Wegen ihrer glänzenden Felle werden aus den Tieren Pelzmäntel oder Kragen gemacht.

Nanuk und Enja haben Glück gehabt. Bei Max können sie unbesorgt in einem riesigen Gehege herumtoben. Das hat der Gärtner extra für sie gebaut. Dort laufen die beiden Minks durch Röhren und hohle Bäume oder baden in einem riesigen Schwimmbecken. Sehr gern wuseln sie auch auf ihrem Herrchen Max herum. In seinem Pulli kann man sich prima verstecken. Und etwas zu fressen gibt es meist auch.

Minks sind Fleischfresser. Mit Salat und Körnerfutter braucht man es bei Nanuk und Enja also gar nicht erst versuchen. Stattdessen stehen auf dem Speiseplan: Hühner-Hälse, Küken und auch Fisch. „Nicht gerade appetitlich. Aber die beiden sind nun einmal Raubtiere“, erklärt Max.

Dabei sehen die Minks doch so niedlich aus. Sie haben ein glänzendes Fell, eine braune Stupsnase und schwarze Knopfaugen.

Trotzdem sind sie wilde Jäger und deshalb überhaupt nicht zum Kuscheln für zu Hause geeignet. „Die beiden haben unheimlich spitze Zähne und scharfe Krallen“, sagt Max. „Blutige Finger sind da an der Tagesordnung.“

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