Sicherheit : Polizei checkt Hinweise

Der Rasen blieb am Dienstagabend leer, das Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden wurde abgesagt.
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Der Rasen blieb am Dienstagabend leer, das Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden wurde abgesagt.

Nach den Anschlägen in unserem Nachbarland Frankreich sind gerade alle besonders vorsichtig.

svz.de von
18. November 2015, 16:42 Uhr

Gestern sprachen viele Leute über ein Fußballspiel. Es ging aber nicht um Tore oder Rote Karten. Denn die Partie zwischen Deutschland und den Niederlanden hatte gar nicht stattgefunden! Die Polizei hatte das Länderspiel in Hannover am Dienstagabend abgesagt und alle Fans nach Hause geschickt. Man habe Hinweise bekommen, dass jemand dort etwas Schlimmes tun könnte, sagten Politiker. Gerade sind alle besonders vorsichtig. Denn vor einigen Tagen hatte es in unserem Nachbarland Frankreich Anschläge von Terroristen gegeben.

Doch wie kommt die Polizei eigentlich an solche Hinweise? Das kann auf verschiedenen Wegen geschehen, erklärt Stefan Redlich von der Polizei. Manchmal meldet sich zum Beispiel jemand aus der Bevölkerung. Er sagt dann etwa: Mir ist etwas aufgefallen! „Bei der Polizei arbeiten Experten, die sich diese Hinweise genau anschauen und bewerten“, sagt Stefan Redlich. Von wem kommt der Tipp, muss man ihn ernst nehmen oder ist die Warnung nur ein schlechter Scherz? Manchmal geben auch Polizisten aus anderen Städten Hinweise. Auch aus dem Ausland kommen manchmal Tipps, zum Beispiel von Geheimdiensten.

Dann entscheiden die Experten, was für die Sicherheit bei einer Veranstaltung getan werden muss. Zum Beispiel wird beschlossen, dass alle Besucher abgetastet werden. Oder Polizisten ohne Uniform mischen sich unter die Zuschauer, um aufzupassen.

Wenn die Gefahr zu groß erscheint, werden Veranstaltungen auch mal abgesagt. „Das ist sehr, sehr selten“, sagt Stefan Redlich. „Die Polizei tut ja eigentlich alles dafür, dass eine Veranstaltung stattfinden kann.“

Autor: Söhnke Callsen

Tipps

Wenn dir Nachrichten Angst machen

Manchmal können Nachrichten traurig machen. Oder man bekommt ein mulmiges Gefühl, wenn man sie im Fernsehen sieht oder davon in der Zeitung liest. Experten haben einige Tipps, was du tun kannst, wenn es dir so geht: Es hilft, wenn du mit jemandem über deine Gefühle sprichst. Das können zum Beispiel deine Eltern sein oder ältere Geschwister. Es tut gut, wenn du siehst, dass du mit deinen Gefühlen nicht alleine bist. Frag auch nach, ob du alles richtig verstanden hast. Vielleicht könnt ihr in der Klasse mit eurem Lehrer darüber sprechen. Falls du Albträume hast, sprich auch über sie. Ein Tipp ist, deine Träume aufzumalen und dann mit deinen Eltern darüber zu reden. Das kann helfen, die Träume loszuwerden.

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