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Geschichte : Pappmaché im Schloss

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Im Schloss Ludwigslust ist nicht alles aus Gold, was glänzt / Manche Dinge sind aus Pappmaché

Säulen aus Marmor, glänzende Verzierungen: In einem Schloss sieht alles oft wertvoll aus. Pappmaché würde man in so einem Gebäude eher nicht erwarten. Im Schloss Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern ist das anders. Dort sind viele Dinge aus diesem Material gemacht. Pappmaché ist ein klebriges Gemisch, oft aus Papier und Kleister. Man benutzt es zum Beispiel beim Basteln. So ähnlich war es auch im Schloss Ludwigslust. Das große Gebäude ist schon fast 250 Jahre alt. Früher lebten adelige Menschen dort. Doch um alles mit Gold oder Marmor auszuschmücken, fehlte das Geld. Deshalb benutzten die Adeligen unter anderem Pappmaché. Egal ob Figuren oder Dekoration – für viele Dinge wurde das Material verwendet. Auch momentan arbeiten wieder viele Handwerker in dem Schloss. Einige Bereiche werden nämlich erneuert. Die Verzierungen aus Pappmaché nachzumachen, ist aber gar nicht so einfach.

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