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Junge Zeitung

12. Dezember 2017 | 11:25 Uhr

Umwelt : Ohne Energie geht nichts

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Heute ist der Welttag der Umwelt / Jeder von uns kann mithelfen, die Erde und ihre Bewohner zu retten

Jeden Tag verbraucht jeder von uns ganz viel Energie. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet: wirkende Kraft. Die Sonne ist der wichtigste Energielieferant der Erde. Sie sendet ihre Strahlen in Form von Sonnenergie. Die Pflanzen wandeln sie für sich in chemische Energie um, so dass sie wachsen können. Tiere fressen die Pflanzen, somit die gespeicherte Sonnenenergie. Wenn wir Menschen Obst, Gemüse oder Fleisch zu uns nehmen, verspeisen wir die umgewandelte Sonnenergie, die uns Kraft gibt zum Leben. Wissenschaftler bewiesen, dass Energie weder erzeugt noch zerstört, sondern immer nur in andere Energieformen umgewandelt wird. Das ist eines der wichtigsten Gesetze in der Naturwissenschaft: der Energieerhaltungssatz.

Auch vor vielen Millionen Jahren speicherte sich in den Pflanzen die Sonnenergie. Aus einigen bildeten sich unter der Erde Erdöl- und Kohlevorräte, die wir zum Heizen benutzen. Die gespeicherte Energie wandelt sich so in Wärme um. Aus dem Erdöl wird Kraftstoff (Benzin) hergestellt für die Motoren. So wird die gespeicherte Energie in Bewegungsenergie umgewandelt.

Ohne Energie geht gar nichts auf unserem Planeten. Wir merken es, wenn einmal der Strom ausfällt. Auf einmal fehlt es an elektrischer Energie, auf die keiner verzichten will. Der Inhalt des Kühlschrankes taut auf, der Computer geht nicht, alle Lampen bleiben dunkel. Auch soll es im Winter schön warm in der Wohnung sein und unser Auto immer genug Benzin haben. Strom entsteht hauptsächlich in Kohle- und Atomkraftwerken. Beides ist problematisch. Bei der Stromerzeugung durch Atomkraftwerke erzeugt man hochgiftigen Abfall.

Bei der Kohleverbrennung entsteht ein Gas (Kohlendioxid), das in die Atmosphäre (lebenswichtige Gashülle) unserer Erde dringt. Dadurch und durch die Benzinverbrennung in den Autos nimmt die Erderwärmung zu. An den Polen schmilzt das Eis, die Eisbären verlieren ihren Lebensraum, Naturkatastrophen werden häufiger. Unser Klima wandelt sich.

Wir sind abhängig von den Energiequellen der Erde. Doch die Reserven reichen nicht ewig. Die Menschen haben in nur hundert Jahren die Hälfte aller Energievorräte verbraucht.

So heißt es, Energie einsparen, wo immer es geht. Jeder von uns kann mithelfen, die Erde und ihre Bewohner zu retten. Statt Kohle und Erdöl können wir mehr Sonnenenergie durch Sonnenkollektoren und Windenergie durch Windräder nutzen. Jeder kann häufiger den Bus nehmen oder das Fahrrad und nicht das Auto. Weniger Flugreisen, denn dabei werden Unmengen an schädlichen Gasen ausgestoßen. Den Strom ausschalten so oft wie möglich. Keine warmen Speisen in den Kühlschrank stellen. Papier von beiden Seiten benutzen, denn die Herstellung benötigt viel Energie.

Gute Ideen zum Energiesparen
erfährst du hier: http://www.swm.de/

dms/swm/multimedia/lernspiele/

lernspiel-energie-sparen.swf


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