unterwegs : Mit Bussen quer durchs Land

Wer in eine andere Stadt reisen will, kann das auch mit dem Bus tun.
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Wer in eine andere Stadt reisen will, kann das auch mit dem Bus tun.

Viele Leute fahren mit Zug oder Auto weg, andere nehmen den Bus. Solche Fernbusse steuern viele Städte an.

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26. Juli 2014, 08:07 Uhr

In einem riesigen Büro sitzen die Mitarbeiter an vielen Schreibtischen. Alle vor einem Computer, viele mit Kopfhörern auf den Ohren. Der Großteil telefoniert – mit Fahrgästen. Fast jede Sekunde rufen welche an.

Die Fahrgäste wollen zum Beispiel wissen, ob ihr Bus rechtzeitig ankommt. Oder ob noch ein Sitzplatz frei ist: Die Mitarbeiter der Fernbus-Zentrale wissen das. „Hier in der Zentrale können wir alle unsere Busse beobachten“, erklärt Florian Rabe von einem Fernbus-Unternehmen in Berlin.

Auf einem großen Computer-Bildschirm hinter ihm ist eine Karte von Deutschland zu sehen. Darauf sind alle großen Städte und Autobahnen. Außerdem leuchten hier viele rote Punkte. „Das sind die Fernbusse, die in diesem Moment unterwegs sind“, sagt Florian Rabe.

„Von hier aus können wir überprüfen, wann ein Bus losgefahren ist, wie schnell er gerade unterwegs ist und wann er sein Ziel erreichen wird.“ Das funktioniert, weil alle Busse mit einem eigenen Navigationsgerät ausgestattet sind. Das zeigt den Busfahrern unter anderem an, auf welchen Straßen sie fahren sollen. Gleichzeitig sendet es ein Signal an die Zentrale. Dadurch wissen die Mitarbeiter genau, wo sich der Bus gerade befindet.

„Außerdem stehen wir mit den Fahrern ständig in Kontakt“, sagt Florian Rabe. Die geben sofort Bescheid, wenn es irgendein Problem auf der Straße oder mit dem Bus gibt. Zum Beispiel eine Reifen-Panne oder einen langen Stau wegen einer Baustelle. „Und dann versuchen wir zu helfen“, sagt Florian Rabe. Die Mitarbeiter in der Zentrale informieren dann etwa die Fahrgäste oder auch die nachfolgenden Busse.

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