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Junge Zeitung

23. November 2017 | 14:22 Uhr

Buch-Tipps : Mal lieb, mal nervig

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bei Geschwistern ist alles drin – nur keine Langeweile / Hier ein paar Buch-Tipps

Freunde kann man sich aussuchen, Geschwister nicht. Eine Schwester oder einen Bruder zu haben, ist manchmal die Hölle oder aber supertoll. Hier kommen Bücher, die von Abenteuern mit und unter Geschwistern erzählen.

Die falsche

Wahrsagerin Geschwister halten oft zusammen. Besonders, wenn es brenzlig wird. Das ist der Fall in „Die wundersamen Kinder des Herrn Tatu“. Artur, Finja und Marilu wachsen in einem kleinen Zirkus auf. Er wird von ihrem Vater geleitet. Da taucht die Wahrsagerin Federica Fiorenza auf. Sie will Papa Tatus Freundin werden. Dabei hat sie Böses im Sinn. Sie schafft es, dass Herr Tatu die drei Kinder in ein Internat schickt. Artur, Finja und Marilu wittern große Gefahr, nicht nur für ihren Vater, sondern für den ganzen Zirkus. Höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Man bibbert mit und erfährt viel über das Leben im Zirkus.

Sabine Bohlmann (Text) / Heike Vogel (Illu.): Die wundersamen Kinder des Herrn Tatu. Planet Girl Verlag, Stuttgart, 2014, 320 Seiten, 12,99 Euro, ab 9 Jahren, ISBN: 978-3-522-50392-1

Keine Lust auf

Geschwister-

Geburtstag „Zwillingschaos hoch 2“ sind zwei Bücher in einem. Von der einen Richtung liest man Maltes Sicht der Dinge. Von der anderen erfährt man, was seine Schwester Julie darüber denkt. Malte und Julie sind zwar Zwillinge, aber richtig verschieden. Die Texte sehen unterschiedlich aus. Je nachdem, ob man eine E-Mail liest, einen Facebook-Eintrag, Julies Tagebuch oder eine SMS. Klasse Idee! Darum geht’s in der Geschichte: Zum einen hat der Umzug von Freiburg nach Hamburg das Leben der Kinder ziemlich verändert. Außerdem verlangen die Eltern, dass Malte und Julie ihren zwölften Geburtstag wie immer zusammen feiern. Das wollen die Kinder unbedingt verhindern!

Irene Margil/ Andreas Schlüter (Text) / Stephan Pricken (Illu.): Zwillingschaos hoch 2. Happy Birthday. Baumhaus Verlag, Köln, 2014, 224 Seiten, 9,99 Euro, ab 9 Jahren, ISBN: 978-3-8339-0314-4

Reif für die Insel? Finja und Franzi sind ebenfalls Zwillinge. Sie haben die gleichen Locken und die gleiche Nase. Allerdings trägt Finja eine Brille und mag andere Klamotten als ihre Schwester. Auch ist sie tierverrückt und eher ruhig. Franzi dagegen ist quirlig und aufgedreht. Beide lieben ihre Tante Tilda. Sie kümmert sich seit langer Zeit um die Mädchen. Denn ihre Eltern sind wegen ihrer Arbeit oft nicht da. Doch nun will Tilda wegziehen. Deshalb werden Finja und Franzi auf ein Internat auf einer Insel geschickt. Das kann ja nur schrecklich werden, oder? „Finja & Franzi – Ein Herz und ein Hase“ ist ein Buch für Mädchen. Die Einträge von Finja sind eine witzige Idee, ebenso das Daumenkino. Das Beste: Es gibt bereits einen zweiten Band der „Finja & Franzi“-Reihe.

Christine Fehér (Text) / Melanie Garanin (Illu.): Finja & Franzi – Ein Herz und ein Hase. Cbt Verlag, München, 2014, 220 Seiten, 10,99 Euro, ab 10 Jahren, ISBN: 978-3-570-16289-7

Du fehlst mir! Erst einmal ist Bertie froh, die nervigste Schwester der Welt los zu sein. Berties Eltern haben sich scheiden lassen. Er hat sich entschieden, mit seiner Mutter nach Wien zu ziehen. Seine Schwester Virginie bleibt mit ihrem Vater in Berlin zurück. Schon nach kurzer Zeit merken die Geschwister in „Twin Cities. Zwei wie Tag und Nacht“: Es fehlt ihnen etwas, wenn sie nicht zusammen sind. Außerdem stellt sich bei Bertie fieses Heimweh ein. Ob die Kinder es schaffen, ihre Eltern wieder zusammenzubringen? Gespannt verfolgt man ihre Versuche. Außerdem erfährt man viel über Eistanz und Theater. Das sind die Hobbys von Virginie und Bertie.

Ulrike Schrimpf: Twin Cities. Zwei wie Tag und Nacht. Aladin Verlag, Hamburg, 2014, 348 Seiten, 12,90 Euro, ab 10 Jahren, ISBN: 978-3-8489-2012-9

Die neugierigen Zwei Unglaublich, aber wahr: In der Familie Krakestup sind alle Kinder Zwillinge. Als Letzte wurden Stjerne und Lykke geboren. Seit sie in Mutters Bauch waren, sind die beiden allerbeste Freundinnen. Außerdem sind Stjerne und Lykke neugierig. Sie schleichen gern in den Gärten anderer Leute herum und gucken durch fremde Fenster. Eines Tages entdecken sie ein Haus, das seit Langem unbewohnt ist. Im Buch „Das niesende Nachbarhaus“ wird es gruselig, lustig und spannend. Das Buch ist ideal dafür, es sich vorlesen zu lassen. Dabei kann man sich umso besser die vielen Bilder anschauen.

Kari Smeland (Text) / Ulla Mersmeyer (Illu.): Das niesende Nachbarhaus. Dressler Verlag, Hamburg, 2014, 192 Seiten, 12,99 Euro, ab 7 Jahren, ISBN: 978-3-7915-1937-1

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