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Indoor-Spielplätze : Klettern unterm Dach

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Als Erstes stürmt Luise auf den Kletter-Vulkan zu. Geschickt kraxelt sie die paar Meter bis zu seiner Spitze hinauf. Dann geht es eine hohe Rutsche hinab. Viele Kinder toben auf Socken um Luise herum. Sie alle spielen an diesem Tag in einer großen Halle.

Als Erstes stürmt Luise auf den Kletter-Vulkan zu. Geschickt kraxelt sie die paar Meter bis zu seiner Spitze hinauf. Dann geht es eine hohe Rutsche hinab. „Die große Rutsche mag ich besonders“, sagt die Achtjährige. „Die geht so schnell nach unten, das kribbelt im Bauch.“ Viele Kinder toben auf Socken um Luise herum. Sie alle spielen an diesem Tag in einer großen Halle. Solche Indoor-Spielplätze gibt es in vielen Städten. Um dort einen Tag zu verbringen, muss man Eintritt zahlen.

Für Luise gibt es verschiedene Spielgeräte zu entdecken: eine große Hüpfburg, ein paar riesige Trampoline, verschiedene Rutschen und und und...

Andreas Fleischer ist für solche Hallen ein echter Fachmann. Sein Beruf: Indoor-Spielplätze entwickeln und aufbauen!

„Alle Ideen entstehen immer erst einmal auf einem Blatt Papier“, erklärt Andreas Fleischer. „Ich sitze am Schreibtisch und überlege, wie die Geräte für einen Spielplatz aussehen könnten. Am Ende kommt ein fertiger Spielplatz heraus.“

„Wir machen uns immer Gedanken über neue Spielsachen, die Spaß bringen können“, sagt Herr Fleischer. „Aber unserer Fantasie sind auch Grenzen gesetzt. Denn Sicherheit geht vor!“ Die Rutschen dürfen zum Beispiel nicht zu steil und die Klettertürme nicht zu hoch sein. Außerdem sollen sich die Kinder nirgendwo verheddern oder steckenbleiben.

Luise findet, man könnte in der Halle noch einiges verbessern. „Die Rutschen könnten hier ruhig noch höher sein. Und das Bällebad noch größer und tiefer“, sagt Luise. „Das ist hier nur für die ganz Kleinen.“ Dann überlegt sie kurz und kommt ins Schwärmen: „Wäre ich eine Spielplatz-Erfinderin, würde ich riesige Blumen herstellen, in die man klettern und sich mit den Blütenblättern zudecken kann. Und eine Eisenbahn, die die Kinder von Station zu Station fährt. Und einen Roboter, der mit den Kindern spielt.“

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