Pubertät : Kleine Infos, großer Wirbel

Wenn man sich vom Kind zum Erwachsenen entwickelt, ändert sich vieles.
Wenn man sich vom Kind zum Erwachsenen entwickelt, ändert sich vieles.

Irgendetwas ist los im Körper, vieles verändert sich – das merken Mädchen und Jungen schnell in der Pubertät

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16. März 2015, 23:21 Uhr

Auf einmal sind da diese Nachrichten, die vorher nicht da waren. Auf dem Handy? Nee, im Körper! Sie schwimmen durch das Blut und sorgen für Hochbetrieb – bei Mädchen und Jungen. Experten nennen sie Hormone.

In diesem Fall geht es um bestimmte Hormone. Sie bewirken bei Mädchen unter anderem, dass ihre Brüste wachsen. Bei Jungen sorgen sie zum Beispiel dafür, dass ihr Penis größer wird.

Dann heißt es: Willkommen in der Pubertät! Dieses Fachwort bezeichnet eine besondere Zeit für Mädchen und Jungen. Sie ist sehr aufregend, kann aber auch richtig anstrengend sein. Man entwickelt sich langsam vom Kind zum Erwachsenen. Das heißt auch, Jungs können Babys zeugen und Mädchen schwanger werden.

Während der Pubertät passiert wegen der neuen Hormone im Körper enorm viel. „Die Mädchen und Jungen müssen dann erst mal ihren Körper neu kennenlernen. Sie müssen mit den ganzen neuen Dingen umgehen“, erklärt ein Experte. Das ist gar nicht so einfach. Die Laune von Mädchen und Jungen in der Pubertät ist teilweise speziell. Sie sind manchmal besonders leicht reizbar und genervt. Oder sie sind in einem Moment noch gut drauf und im anderen furchtbar traurig.

Wann die Pubertät losgeht, ist verschieden. Wenn Mädchen früh dran sind, beginnen ihre Brüste schon mit acht Jahren zu wachsen. Bei anderen dauert es, bis sie elf oder zwölf Jahre alt sind. „Solche Unterschiede beim Start sind völlig normal“, sagt der Experte.

Was genau den Startschuss für die Herstellung der kleinen Nachrichten im Blut sorgt, wissen die Experten übrigens noch nicht. Daran forschen viele Fachleute. Klar ist aber: Die kleinen Nachrichten sorgen in der Pubertät für großen Wirbel.

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