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Wissen : Was passiert mit der Erde?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In ferner Zukunft wird die Sonne alles Leben auf der Erde vernichten / Keine Angst: Das dauert noch sehr lange

Sonne und Erde entstanden gleichzeitig – vor etwa 4,6 Milliarden Jahren. Die Sonne liefert uns Wärme und Energie. Ohne sie wäre Leben, wie wir es kennen, hier nicht möglich. Allerdings wird die Sonne den Planeten Erde eines Tages auch unbewohnbar machen: Sie wird ihn verbrutzeln. Aber keine Sorge – das passiert erst in sehr, sehr ferner Zukunft. Forscher vermuten: In etwa 7 Milliarden Jahren.

Menschen, Tiere und Pflanzen wird es dann ohnehin wohl lange nicht mehr geben. „In etwa 500 Millionen Jahren wird es auf der Erde zu ungemütlich“, sagt Fachmann Axel M. Quetz. Aber was passiert mit der Sonne und der Erde?

Die Sonne ist ein riesiger heißer Gasball. Außen ist sie etwa 5500 Grad Celsius heiß. Und sie wird allmählich immer heißer. Sie leuchtet auch immer heller. Dadurch steigt auch die Temperatur auf der Erde.

So wird der Planet über viele Millionen Jahre hinweg unbewohnbar.

Irgendwann schmilzt das Eis an den Polen und auf Grönland. Dadurch steigt der Meeresspiegel erheblich an. Durch die Hitze wird das Wasser auf der Erde einmal vollständig verdampft sein.

In ihrem Inneren heizt sich die Sonne weiter auf. „Dabei bläht sie sich auf, sie wird zu einem Roten Riesen“, sagt der Experte. Rote Riesen sind alternde Sterne. „Man weiß nicht ganz genau, wie groß sie wird. Vielleicht reicht sie irgendwann sogar bis über die Erdbahn hinaus.“ Auf jeden Fall aber wird die Sonne in einigen Milliarden Jahren so groß sein, dass sie einen Großteil des Himmels bedeckt.

Auf der Erde ist es dann so heiß, dass selbst das Gestein schmilzt. Die Erdkruste wird zu einem Meer aus Lava.

Irgendwann aber ist die Sonne vermutlich ausgebrannt – sie wird zu einem weißen Zwerg.

Und die Erde selbst? Manche Wissenschaftler vermuten, dass unser blauer Planet zu diesem Zeitpunkt nur noch als kalter Felskörper übrig ist. Bis dahin ist es aber noch viele Milliarden Jahre hin.

Autorin: Anja Garms

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