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Auto : Von der Kutsche zum Flitzer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Es ist wohl eine der wichtigsten Erfindungen: das Automobil. Sage und schreibe 130 Jahre gibt es das Auto schon.

Es ist total praktisch. Man kommt schnell und bequem damit voran. Es ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Das Auto gehört zu den wichtigsten Erfindungen der Menschheit. Das Ganze fing vor rund 130 Jahren an.

Eine Kutsche, die ohne Pferd durch die Straßen fährt, dafür aber knattert und stinkt? Wofür soll das denn gut sein? Als sich in Deutschland das erste Fahrzeug mithilfe eines Motors statt eines Pferdegespanns in Bewegung setzte, waren viele Leute nicht gerade begeistert.

„Die ersten Autos stießen eher auf Gelächter als auf große Begeisterung“, erklärt Ulrich Kubisch. Er arbeitet in einem Technik-Museum in Berlin und kennt sich mit der Geschichte des Autos aus. „Die Menschen staunten zwar über die neumodische Idee. Aber sie war ihnen zunächst nicht praktisch genug. Und außerdem viel zu teuer.“

Am Anfang war das Auto nur ein Vergnügen für die Reichen. Außerdem war es noch anfällig. Häufig ging etwas kaputt. Die Erfinder tüftelten also weiter. Es sollte einige Jahre dauern, bis die Fahrzeuge zuverlässiger und robuster wurden.

Genau so ein Wagen wurde schließlich in den USA gebaut: das T-Modell der Marke Ford. Weil der Wagen rasch und in großer Zahl in Fabriken hergestellt wurde, kostete er nicht allzu viel Geld. So fuhren vor etwa hundert Jahren schon viele davon in den Straßen umher.

Was in den USA der Ford schaffte, erreichte bei uns später der Käfer der Marke Volkswagen. Der kleine Käfer hielt eine Menge aus und war unheimlich praktisch. Die Leute wurden durch ihn so mobil wie nie: Sie konnten mit ihm etwa Ausflüge in andere Länder unternehmen.

So entwickelte sich das Automobil doch noch zur Erfindung für die Massen. Immer mehr Leute begeisterten sich für die praktische und bequeme Art zu reisen. Und natürlich auch für die Geschwindigkeit.

Experte Ulrich Kubisch sagt: „Schließlich wollte jeder so eine Zeit-Spar-Maschine haben.“

Autor: Philipp Brandstädter

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