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Coronavirus : Viele Namen, ein Problem

Das Wort Corona begegnet einem gerade häufiger.
Das Wort Corona begegnet einem gerade häufiger.

Wegen des Coronavirus passiert gerade eine Menge. Wir erklären euch die verschiedenen Begriffe.

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13. März 2020, 15:43 Uhr

Eine Krone, eine Krankheit oder doch ein besonders gutes Passwort? Rund um das neuentdeckte Coronavirus gibt es gleich mehrere schwierige Begriffe. Wir erklären, was damit gemeint ist und welches Wort wann richtig ist.

Corona

Dieses Wort taucht gerade ständig auf. Jemand hat sich mit Corona angesteckt, heißt es dann zum Beispiel. Jeder weiß, was damit gemeint ist: Ein Mensch hat sich mit dem neuentdeckten Coronavirus infiziert. Doch wer nur von Corona oder Coronavirus spricht, ist ungenau. Denn Coronaviren gibt es verschiedene. Nur eins davon löst die Krankheit aus, um die es gerade meist geht. Coronaviren sehen unter dem Mikroskop aus wie Kronen. Krone heißt auf Latein Corona. So kam das Virus zu seinem Namen.

SARS-CoV-2

Auch wenn das neuentdeckte Coronavirus nur eins von vielen ist – es hat natürlich auch einen eigenen Namen: SARS-CoV-2. Diese Abkürzung klingt eher nach einem sehr sicheren Passwort. Von Sars war schon vor fast 20 Jahren die Rede. Damit ist eine Krankheit gemeint, die sich damals auf der Welt ausbreitete. Ausgelöst wurde sie durch ein Coronavirus, das dem heutigen ähnelt. Die Abkürzung CoV steht für Coronavirus. Merken kann man sich das alles eher schlecht. Vermutlich sagen viele Leute deshalb lieber einfach nur „Corona“.

Covid-19

Damit wird heute die Krankheit bezeichnet, die das neuentdeckte Coronavirus auslöst. Der Name ist eine Abkürzung für „Coronavirus Disease“. „Disease“ ist englisch und bedeutet Krankheit. Die Zahl 19 steht für das Entdeckungsjahr des neuen Virus, nämlich 2019. Wer an Covid-19 erkrankt, kann etwa Fieber und Husten bekommen. Gefährlich kann Covid-19 für ältere Menschen werden oder für Leute, die schon krank sind. Sie können sogar daran sterben. Deswegen ist es so wichtig, die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Autorin: Rebecca Krizak, dpa

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