Formel 1 : Technik-Fehler tun weh

Am Sonntag beginnt die neue Saison in der Formel 1.
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Am Sonntag beginnt die neue Saison in der Formel 1.

In wenigen Tagen beginnt die neue Saison der Formel 1. Wir haben den Manager eines Rennteams getroffen.

svz.de von
16. März 2016, 23:22 Uhr

Die Rennfahrer der Formel 1 reisen um die ganze Welt. An diesem Sonntag steht das erste Rennen der Saison an. Los geht es weit weg in Australien. Natürlich sind die Rennfahrer nicht allein unterwegs. Große Teams von Mitarbeitern begleiten sie. Beat Zehnder ist der Manager beim Team Sauber. Martin Moravec und David Kluthe erzählte er, was die Fahrer alles können müssen und wie die Rennwagen von einem Land ins andere kommen.

Wie kommen die Rennwagen zu den Rennstrecken?

Beat Zehnder: Bei Rennen in Europa haben wir Lastwagen mit einer großen Hebebühne. Die kann man runterlassen. Da fährt man ein Auto drauf und schiebt es in den Lkw.

Das nächste Rennen in Australien ist dafür zu weit weg. Wie läuft der Transport bei solchen Rennen ab?

Da werden die Autos nicht am Stück mitgenommen. Sie werden komplett zerlegt und in Kisten verpackt. Dann geht es im Flugzeug weiter.

Kennen sich die Fahrer so gut mit den Autos aus wie die Techniker?

Nein, das ist aber auch nicht die wichtigste Aufgabe eines Fahrers. Ein Fahrer muss das Auto bewegen, so schnell, wie es irgendwie geht. Aber ein Fahrer muss schon ein großes technisches Wissen haben. Es gibt sehr viele Knöpfe und Drehschalter am Lenkrad.

Müssen Sie ihnen ständig Tipps geben?

Klar geben wir ihnen von der Box aus Anweisungen, was sie verstellen müssen. Aber ein guter Fahrer kann schon sehr viel von allein. Ohne dass man ihm sagt, was er zu tun hat.

Worüber ärgern Sie sich mehr, über einen Fahrfehler oder über einen Technik-Fehler?

Ganz klar Technik-Fehler. Fahrfehler gehören dazu. Es ist erstaunlich, wie wenige Fehler die Fahrer machen. Wenn ein Fahrer mal einen Fehler macht, dann ist das ein Teil des Geschäfts. Wenn im Getriebe mal ein Zahnrad zerbricht, kann man nichts dafür. Aber wenn wir selbst Fehler einbauen, das tut weh.

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