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Technik : Striche voller Information

Solche Barcodes stehen auf vielen Produkten.
Solche Barcodes stehen auf vielen Produkten.

Man kann auf fast allen Produkten ein Muster aus den verschieden dicken Strichen entdecken: den Barcode.

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25. März 2019, 15:34 Uhr

Piep, Piep, Piep! Bestimmt ist dir dieses Geräusch an der Kasse des Supermarkts schon aufgefallen. Das Piepen entsteht, wenn der Verkäufer die Einkäufe über den Scanner zieht.

Beim Scannen wird der Strichcode erfasst. Den findet man auf fast allen Produkten, meistens auf der Rückseite. Mit dem Piepen zeigt der Scanner an: Aha, Strichcode erkannt! Bei dem Produkt handelt es sich um eine Tafel Schokolade, 100 Gramm. Diese kostet 1,09 Euro.

Zum Strichcode sagt man auch Barcode. Das Wörtchen „Bar“ kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt: Balken. Genau aus solchen setzt sich dieser Code zusammen. Die Balken sind schwarz und jeweils unterschiedlich breit. Dazwischen gibt es helle Lücken. Je nachdem wie die Balken angeordnet werden, entstehen bestimmte Muster.

Damit werden jedoch keine geheimen Botschaften übermittelt. Der Code ist eher eine Art Ausweis. Denn jedes Produkt bekommt einen eigenen Code zugeteilt und damit ein eigenes Muster. Durch dieses werden Informationen dargestellt: Zum Beispiel, wer die Schokolade hergestellt hat, in welchem Land das passiert ist, um welche Geschmacksrichtung es sich handelt und wie teuer die Tafel ist.

Wir Menschen können mit dem Strichcode nicht viel anfangen. Aber Maschinen können ihn superschnell erkennen. Man sagt auch, er wird von den Maschinen gelesen. Unter dem Code stehen meistens noch verschiedene Zahlen. Die sind wichtig. Denn manchmal funktioniert der Barcode nicht richtig. Dann kann man an der Kasse die Zahlen eingeben.

In einem Supermarkt kam der Barcode zum ersten Mal am 26. Juni 1974 zum Einsatz, und zwar in Troy. Die Stadt liegt in den Vereinigten Staaten von Amerika, kurz USA. Im dortigen Supermarkt wurden zum ersten Mal Produkte mit einem Barcode ausgezeichnet. Außerdem wurden an den Kassen besondere Geräte aufgestellt, um den Code scannen zu können.

Und was war das erste Produkt, das gescannt wurde? Ein Päckchen Kaugummi! Das sei Absicht gewesen, hieß es später. Man habe zeigen wollen, dass man den Code selbst auf kleine Sachen wie eine Packung Kaugummi drucken kann. Daran hatten damals viele Leute Zweifel. Inzwischen findet man den Barcode auf sehr vielen Produkten.

Autorin: Stefanie Paul, dpa

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