Störe machen sich im Winter krumm

<strong>Atlantische Störe</strong> machen sich im Winter krumm.<foto>archiv</foto>
Atlantische Störe machen sich im Winter krumm.archiv

Im Güstrower Natur- und Umweltpark gibt es ein großes Becken, in dem krumme Fische herumschwimmen. Es sind die atlantischen Störe. Doch keine Sorge, die Tiere sind weder krank noch tot, sie sparen nur Energie.

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08. März 2013, 05:26 Uhr

Im Güstrower Natur- und Umweltpark gibt es ein großes Becken, in dem krumme Fische herumschwimmen. Es sind die atlantischen Störe. Doch keine Sorge, die Tiere sind weder krank noch tot. An den Kiemen kann man ihre unregelmäßigen Atembewegungen erkennen. Die Störe sparen im Winter nur Energie und legen sich zum Ausruhen mit dem Bauch auf den Grund.

Beim Atlantischen Stör sorgt jedoch ein "anatomischer Konstruktionsfehler" für Verbiegungen während der Ruhephase. Eine Seite des Körpers ist leichter als die andere und sorgt deshalb für Auftrieb.

Störe können zwischen einem und drei Metern lang und bis zu 60 Jahren alt werden. Sie leben am Grund der Gewässer und suchen dort nach Nahrung. Hauptsächlich fressen sie Insektenlarven, Würmer und Krebse - manchmal auch kleine Fische.

Aufgrund von Überfischung gilt der atlantische Stör als gefährdet. Um zu verhindern, dass dieses Tier ausstirbt, wurde der Fang in den USA verboten und in Kanada gelten besondere Fangvorschriften. Doch nicht nur das Fischen bedroht den Stör: Auch Wasserverschmutzung lässt die Bestände dieses Tieres schrumpfen.

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