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Serie : So schützt du die Umwelt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wir starten heute eine neue Serie und geben dir in den kommenden Wochen Tipps für den Alltag.

von
erstellt am 26.Sep.2016 | 23:32 Uhr

Du willst etwas für die Umwelt tun und weißt nicht wie? Dabei hilft dir unsere neue Serie. Gemeinsam mit dem BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) in Mecklenburg-Vorpommern haben wir Tipps für dich gesammelt. Heute: Das kannst du beim Essen und Trinken beachten.

Obst und Gemüse: Äpfel aus Neuseeland, Tomaten aus Spanien, Ananas aus Costa Rica – manches Obst und Gemüse in unseren Supermärkten hat einen weiten Weg hinter sich. Die Abgase der Flugzeuge und Lastwagen belasten aber die Umwelt. Außerdem müssen die Waren meist chemisch behandelt werden, um den langen Transport zu überstehen. Besser ist es deshalb, Obst und Gemüse zu essen, das in deiner Nähe wächst.

Der BUND empfiehlt außerdem Bio-Gemüse. Denn das enthält in der Regel viel weniger Mittel, die die Natur und auch deinen Körper belasten können, als anderes Gemüse. Bio-Waren kosten zwar meistens mehr, aber in Supermärkten ist der Preisunterschied mitunter gar nicht so groß. Und: Du kannst stattdessen sparen, indem du nicht so häufig Fleisch und Wurst isst. Denn auch das ist gut für die Umwelt, weil dann nicht so viel Wasser für die Viehzucht verbraucht wird. Mehr Infos unter www.bio-mv.de.

Milch: Trinkst du gerne Milch? Dann ist die Mehrwegflasche klarer Umweltsieger vor dem Milchkarton. Kartons verbrauchen ein Viertel mehr Energie und zweieinhalbmal so viel Wasser wie die Mehrwegflasche, weiß Corinna Cwielag vom BUND. Außerdem machen sie elfmal so viel Müll.

„H-Milch-Kartons schneiden noch schlechter ab: Neben der Pappe- und Kunststoffschicht des Frischmilchkartons bestehen sie zusätzlich aus einer weiteren Kunststoff- und einer Aluminiumschicht“, sagt die Expertin.

Selbst wenn du Flaschen benutzt, kannst du noch etwas verbessern: Die leeren Flaschen sollten nicht mit frischem, heißen Wasser ausgespült werden, sondern im letzten Spülwasser.

Wer Milch aus regionalen Molkereien kauft, vermeidet auch noch unnötig weite Transportwege.

Autorin: Angela Hoffmann

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