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Viren : So kann sich jeder schützen

Wer niest, sollte ein Taschentuch benutzen. So werden andere nicht so schnell krank.
Wer niest, sollte ein Taschentuch benutzen. So werden andere nicht so schnell krank.

Im Moment ist überall von einer Coronavirus-Erkrankung die Rede. Was gegen verschiedene Erreger hilft.

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13. März 2020, 15:34 Uhr

Sie können auf Mini-Tröpfchen durch die Luft sausen. Dabei sind sie so klein, dass man sie nicht sehen kann. Die Rede ist von Krankheitskeimen. Zu ihnen gehört auch das vor einigen Wochen neu entdeckte Coronavirus. Davon bekommt man zum Beispiel Halsschmerzen und Fieber, Husten und Atemprobleme. Dieses neue Virus wurde auch bei einigen Menschen in Deutschland entdeckt. Doch kein Grund zur Panik: Mit ein paar einfachen Tricks kann man sich gegen verschiedene Krankheitserreger schützen.

ABSTAND HALTEN

Viren werden oft von einem Menschen zum nächsten Menschen übertragen. Zum Beispiel dann, wenn der kranke Mensch niest oder hustet. Dann können winzige Tröpfchen aus Mund oder Nase herumfliegen. Deswegen sollte man versuchen, von solchen Menschen ein bisschen Abstand zu halten: etwa so, dass man sich mit ausgestreckten Armen nicht berühren könnte.

RICHTIG NIESEN

Wer selbst hustet oder niest, sollte möglichst keine Tröpfchen verteilen. Ein Experte empfahl Reportern: „Also jemanden nicht anniesen, sondern am besten in ein wegwerfbares Taschentuch. Das Taschentuch dann sofort entsorgen.“ Hat man gerade kein Taschentuch da, kann man auch in die Ellenbeuge niesen oder husten.

HÄNDE WASCHEN

Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten sollte man sich die Hände reinigen. So wäscht man die Krankheitskeime ab. Auch wer mit dem Bus oder der Bahn gefahren ist, sollte zum Waschbecken gehen. Denn dort, wo viele Menschen sind, kommt man leicht mit den Keimen in Kontakt.

Beim Händewaschen gilt: Die ganze Hand einseifen, also auch den Handrücken, Fingerspitzen und Räume zwischen den Fingern. Danach gut abspülen und alle Teile der Hände gut abtrocknen.

NICHT INS GESICHT FASSEN

Trotzdem können an den Händen noch ein paar Keime übrig bleiben. Wenn möglich, sollte man sich deswegen nicht an die Augen oder den Mund fassen. So können die Krankheitskeime in den Körper gelangen und krank machen.

Was nicht so viel bringt, sind Schutzmasken, die über Mund und Nase gehen. Diese benutzen Ärzte beispielsweise bei Operationen. Aber sie schützen eher nicht vor Virus-Krankheiten.

Autorin: Doreen Garud, dpa

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