Schneeeule zum Anfassen

<strong>Die Schnee-Eule </strong>Ulla ist handzahm.<foto>NUP</foto>
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Die Schnee-Eule Ulla ist handzahm.NUP

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08. März 2013, 05:06 Uhr

Schneeeulen lieben die Kälte und damit natürlich auch den Winter. Denn diese scheuen Tiere leben meist in den eisigen Regionen unserer Erde und sind gut an ein Leben in klirrender Kälte mit Eis und Schnee angepasst.

Ulla, die Schneeeule aus dem Natur-und Umweltpark Güstrow, sitzt gern in der Kälte und schaut was um sie herum im Naturpark alles passiert. Die Schneeeule ist etwas ganz besonderes, denn sie wurde im vergangenen Jahr mit der Hand aufgezogen. Und sie soll bald einen richtigen Job annehmen: Ulla wird derzeit behutsam auf ihren Einsatz in der Umweltpädagogik vorbereit. Denn der direkte Tierkontakt ist in der Umweltbildung ein wichtiges Standbein und zudem ein Erlebnis, sagt Maren Gläser vom Natur- und Umweltpark Güstrow.

Schneeeulen können ziemlich groß werden: zwischen 55 und 66 Zentimetern, dabei erreichen sie ein Körpergewicht von 1,6 bis 2,5 Kilogramm. Die Männchen sind immer etwas kleiner als die Weibchen. Beide kann man gut auseinanderhalten. Die Männchen bekommen, wenn sie ausgewachsen sind, ein schneeweißes Federkleid. Die jungen Eulen und ihre Mütter haben dagegen dunklere Flecken auf dem Gefieder.

Diese Eulen sind Einzelgänger. Am liebsten fressen sie Lemminge, eine kleine Wühlmaus, aber auch Schneehühner und andere kleine Säugetiere, die ihnen vor den Schnabel laufen. Anders als die Uhus oder andere Eulen, jagt die Schneeeule auch tagsüber.

Früher wurde die Schneeeule, besonders in Kanada, gejagt. Doch ihr Bestand ist nicht gefährdet. Sie ist durch ihr Vorkommen in einem großen Verbreitungsgebiet (Kanada, Island, Nordeuropa, Sibirien, Alaska und Grönland) gut geschützt.


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