Gefahr : Schlimme Hungersnot

Viele Menschen in Nigeria brauchen Essen und Medikamente.
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Viele Menschen in Nigeria brauchen Essen und Medikamente.

In Nigeria in Afrika gibt es nicht genug zu essen. Am meisten leiden die Kinder.

Den Menschen in Nigeria fehlt es an vielem. Vor allem aber fehlt ihnen Essen. Viele von ihnen sind stark unterernährt. Das heißt: Sie sind sehr dünn. Ihr Körper ist sehr schwach.

Nigeria liegt auf dem Kontinent Afrika. Im Norden des Landes herrscht eine schlimme Hungersnot. Kinder treffe das am schlimmsten, sagt der Fachmann Maximilian Gertler.

Experten schätzen: Viele Kinder dort sind in Lebensgefahr und brauchen dringend Hilfe. Denn die Unterernährung macht ihre Körper auch anfällig für Krankheiten wie etwa Masern. Sie brauchen oft nicht nur Essen, sondern auch ärztliche Hilfe.

Doch das ist gar nicht so einfach: In der betroffenen Region des Landes herrscht seit Längerem Gewalt. Bewaffnete Truppen kämpfen um die Macht und verbreiten Angst. Besonders eine Gruppe sorgt dafür, dass die Menschen nicht mehr sicher sind. Ihr Name ist Boko Haram.

Viele Menschen fliehen vor der Gewalt. Oft lassen sie Felder und Tiere zurück. „Sie können dann nichts ernten und haben damit nichts zu essen“, erklärt der Fachmann. Geschäfte in der Region können nicht beliefert werden. Es fehlen Lebensmittel. Straßen und Brücken sind teilweise durch Kämpfe zerstört worden.

Hilfsorganisationen wollen den Menschen dort helfen. Aber auch die Helfer müssen sich vor gewalttätigen Gruppen in Acht nehmen. „Die Unsicherheit ist das größte Problem“, sagt Expertin Gabriele Huber.

Die Helfer müssen ihre Einsätze exakt planen und kommen nur langsam voran. Starke Regenfälle erschweren die Hilfe. Sie machen die Straßen zu Schlammpisten, auf denen Autos kaum fahren können. Deshalb haben die Helfer viele Menschen noch gar nicht erreicht.

An einigen Orten konnten sie aber schon helfen. Sie versorgen die Menschen mit Essen. Stark unternährten Kindern wird zum Beispiel mit speziellen Pasten aus Erdnuss geholfen. Die Menschen werden außerdem geimpft, damit keine Krankheiten ausbrechen. Doch es gibt noch viel mehr Menschen, die Hilfe brauchen. Und die Zeit drängt.

Autor: Tom Nebe

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