Pinguine mit Frühlingsgefühlen

Die Pinguine im Zoo Schwerin warten bereits auf das Öffnen der Brustkästen. Foto: Katharina Roese
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Die Pinguine im Zoo Schwerin warten bereits auf das Öffnen der Brustkästen. Foto: Katharina Roese

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08. März 2013, 05:03 Uhr

Bei den Humboldt-Pinguinen im Zoo Schwerin ist von Winterruhe nichts zu merken. Die schwarz-weißen Kerlchen sind bereits in richtiger Frühlingsstimmung. "Die Pinguine stehen immer zu zweit auf einer der Kisten, weil sie schon jetzt brüten wollen", verrät Katrin Otterbeck-Meyer vom Zoo Schwerin. Sie haben sogar vor lauter Frühlingsgefühlen angefangen, ein Loch in die Mauer zu graben, um dort eine Höhle zu bauen. "Das Loch haben wir aber mit einer Platte verschlossen, noch ist es zu früh zum brüten", sagt die Zoo-Mitarbeiterin. Pinguine brüten zweimal im Jahr, einmal im Frühling und einmal im Herbst.

Humboldt-Pinguinpaare bleiben ihr Leben lang zusammen und ziehen gemeinsam den Nachwuchs groß. Meist legen sie ein bis zwei Eier und brüten abwechselnd. Die Jungvögel haben zunächst ein graues Gefieder, erst nach einem Jahr kommen sie in die Mauser und bekommen das typische schwarz-weiße Federkleid.

Ein Humboldt-Pungiun kann bis zu 45 Zentimeter groß werden und ein durchschnittliches Gewicht von etwa vier Kilogramm erreichen. Trotz ihrer Flügel und der Federn können Pinguine nicht fliegen. Doch ihr Gefieder ist perfekt an ihren Lebensraum, das Wasser, angepasst. Es ist zweischichtig: Die erste Federschicht schützt das Tier vor Wind und Wasser, die zweite Schicht dient dem Pinguin als Wärmeisolation.

Humboldt-Pinguine leben in vorwiegend kaltem Wasser, in der Nähe der Pazifikküsten in Peru und Chile. Deshalb, und wegen ihres besonderen Gefieders, macht ihnen die winterliche Kälte in Deutschland nichts aus. Die Humboldt-Pingiune können den ganzen Winter lang im Zoo Schwerin besucht und bei ihren Tauchkünsten bewundert werden.

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