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Pflanz Dir Deinen Minigarten

Gewürzpflanzen wie Rosmarin, Thymian und Salbei wachsen auch gut auf der Fensterbank. GmH
Gewürzpflanzen wie Rosmarin, Thymian und Salbei wachsen auch gut auf der Fensterbank. GmH

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10. Mai 2013, 06:26 Uhr

Überall schießt und sprießt es im Frühling jetzt wieder aus dem Boden. Gras wächst und Bäume bekommen Blätter. Da kriegt man richtig Lust, selbst zu "gärtnern". Das ist gar nicht schwer. Man braucht nur Erde, Blumentöpfe, Samen und ein bisschen Geduld. Auch Joghurtbecher lassen sich übrigens prima als Töpfe nehmen. Einfach mit einem Korkenzieher Löcher in den Boden machen, damit zu viel Wasser abfließen kann, Erde rein, fertig.

Aber was pflanzen? Natürlich kann man Samen kaufen. Die erhält man im Baumarkt, Gartencentern und Gärtnereien oder in dieser Jahreszeit auch im Supermarkt.

Viel spannender aber ist es, in der Küche zu schauen, was Mama oder Papa gerade in die Pfanne schnippeln. Da fällt so manches ab, was sich auch in Erde stecken lässt. Zum Beispiel Knoblauchzehen. Die in zwei Zentimetern Tiefe mit der Spitze nach oben pflanzen. Nach einer Woche wachsen Blättchen. Die kann man bald ernten und wie Schnittlauch aufs Brot streuen und essen.

Auch Paprika wächst im Minigarten auf der Fensterbank. Die Schoten muss man aufschneiden, die Kerne rausnehmen und mit einem Stift in Erde drücken. Allerdings wächst Paprika sehr langsam.

Schneller geht es, wenn man das obere Stück einer Karotte in die Erde drückt. Ruckzuck. Nach nicht mal einer Woche wachsen grüne Blättchen. Ähnlich kann man es mit Ananas machen. Mit einem Messer zwei Zentimeter unter dem Grünzeug oben glatt abschneiden und auf Erde legen. Bald bilden sich unten Wurzeln, das Grünzeug wächst an. Eine Ananaspflanze auf dem Fensterbrett ist schon ganz schön exotisch. Genauso ein Zitrusbäumchen. Dafür muss man die Kerne von Zitronen oder Orangen in Erde drücken: los geht’s! Ein tolles Bäumchen wird auch aus dem dicken Kern einer Avocado. Zwei Zentimeter tief in Erde drücken und wenn man Glück hat, wächst es einem nach ein paar Monaten über den Kopf.

Wer weniger Geduld hat, kauft am besten Kressesamen oder Feuerbohnen. Die Kresse auf Erde streuen und nicht bedecken. Die Bohnen in Erde drücken. Schon nach zwei Tagen schießt das Grün aus dem Boden. Die Bohnen wollen gar nicht mehr aufhören zu wachsen und brauchen bald ein Ästchen oder ein Gerüst, an dem sie sich entlangranken können.

Wichtig ist, dass die Blumentöpfchen hell stehen. Am besten auf der Fensterbank, wo die Sonne sie dazu wärmt. Dann regelmäßig gießen. Die Erde darf nie ganz austrocknen. Man darf aber auch nicht zu viel gießen, sonst schimmelts. Spätestens, wenn es ein paar Mal schief gegangen ist, entwickelt man ein Gefühl dafür und kriegt einen grünen Daumen. Wenn die Pflänzchen ein bisschen gewachsen sind, topft man sie am besten in einen größeren Topf oder Kübel um, damit die Wurzeln mehr Platz und Erde haben. Bis zur Ernte wird es auf der Fensterbank allerdings wohl nicht kommen. Deshalb sollten die Pflanzen, wenn sie ein bisschen gewachsen sind, ins Freie gestellt werden. Wer einen Garten hat, kann sie ins Beet pflanzen. Oder ihr stellt die Kübel auf die Terrasse oder den Balkon. Worauf noch warten? Ab an die Blumentöpfe.

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