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Hobbys : Padel, eine schnelle Sportart

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Es sieht ein bisschen aus wie Tennis, aber der Platz ist zum Teil von einer hohen Wand aus Plexiglas umgeben.

Eine große Sporthalle am Rande von Köln, einer Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Auf den vorderen Plätzen spielen gerade ein paar Leute Tennis. Sie schlagen Bälle hin und her. Sieht alles ganz normal aus.

Doch weiter hinten ist irgendwas komisch. Dort gibt es auch Plätze zum Spielen: Sie sehen zwar ähnlich aus wie Tennisplätze, sind aber viel kleiner. Außerdem sind sie teilweise von einer hohen Wand aus Sicherheitsglas umgeben! Was geht denn dort vor? „Hier wird Padel gespielt“, ruft Linus, schnappt sich einen Schläger und rennt durch einen schmalen Durchgang auf das Spielfeld. Padel ist im Vergleich zu anderen Sportarten noch recht jung. Und in Deutschland noch ziemlich unbekannt.

Entstanden ist der Sport vor etwa 50 Jahren in Südamerika. Dort ist die Sportart sehr beliebt. Genauso wie in dem Land Spanien in Europa. „Padel ist im Prinzip so ähnlich wie Tennis. Aber man darf auch die Wände mitbenutzen. Das ist das Besondere“, erklärt Leo. Zusammen mit seinem Kumpel Linus und einigen anderen Jungs trainiert er jeden Freitag in der Halle. „Padel macht richtig viel Spaß“, sagt der 12-Jährige. Denn es läuft viel schneller ab als Tennis. Das liegt vor allem daran, dass der Platz viel kleiner ist. So kann man die Bälle superschnell hin und her spielen. „Außerdem muss man gut aufpassen und mitdenken“, erklärt Leo. Vor allem dann, wenn der kleine Ball an der Wand abprallt und zurückgespielt werden muss.

„Man darf den Ball aber nicht direkt gegen die Wand des Gegners knallen“, sagt Linus. Der Ball muss zuerst im Feld des Gegners aufschlagen. Von dort darf er dann gegen die Wand hüpfen und zurückgespielt werden. Die Punkte werden genauso gezählt wie bei einem normalen Tennisspiel.

Aber es gibt auch Unterschiede: Zum Beispiel sind in einem Padel-Team immer zwei Leute! Das heißt, Padel wird im Doppel gespielt – also immer zwei gegen zwei.

Außerdem ist der Aufschlag nicht so kompliziert wie beim Tennis. Stattdessen lässt man den Ball einmal auf den Boden hüpfen und schlägt ihn dann über das Netz.

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