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Morgen gibt es Süßes oder Saures

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erstellt am 29.Okt.2012 | 06:03 Uhr

Morgen sieht man vielerorts verkleidete Kinder von Haus zu Haus ziehen und verlangen Süßes, sonst gibt es Saures. Grund ist Halloween. Dieser Brauch wird stets am 31. Oktober gefeiert, dem Vorabend des Allerheiligentages, der im Englischen "All Hallows’ Eve" genannt wird.

Die Tradition, schauerlich grinsende Kürbisköpfe aufzustellen, hat ihren Ursprung in einem Fest der Kelten, dem Samhain ("Ende des Sommers"). In der irischen Mythologie kommen die Menschen, die im Jahr zuvor gestorben sind, in dieser Nacht zurück aus dem Totenreich. Geister und Dämonen ziehen mit ihnen umher. Masken sollen die bösen Wesen erschrecken, Feuer soll sie vertreiben und kleine Gaben sollen sie besänftigen. Einwanderer aus Irland brachten Ende des 19. Jahrhunderts den Brauch in ihre neue Heimat USA. Halloween wird dort mit Umzügen, gruseligem Schabernack und mit Partys gefeiert. Aus Amerika kam der Brauch nach Europa zurück. War Halloween vor einigen Jahren hierzulande noch nahezu unbekannt, fordern inzwischen auch in Deutschland viele verkleidete Kinder an den Türen Geschenke und drohen mit Streichen, dem Saurem, falls es nichts Süßes gibt.

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