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Hol Dir deine Spielplätze zurück : Mehr Platz zum Spielen

Spielstraße: Hier dürfen Autos nur ganz langsam durchfahren. Man muss beim Spielen hier natürlich trotzdem sehr vorsichtig sein, denn es ist kein richtiger Spielplatz.
Spielstraße: Hier dürfen Autos nur ganz langsam durchfahren. Man muss beim Spielen hier natürlich trotzdem sehr vorsichtig sein, denn es ist kein richtiger Spielplatz.

Spielplätze, Ballplätze und Tobeflächen brauchen gar nicht viel Platz und Geld, sondern nur ein paar gute Ideen

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17. Juli 2019, 10:30 Uhr

Mehr Parkplätze, mehr Büros, mehr Wohnungen. In Städten und Gemeinden wird viel gebaut. Nur an die Kinder wird dabei manchmal zu wenig gedacht. Forscher sagten gerade: Kinder haben gerade in Städten immer weniger Platz zum Spielen. Doch dagegen kannst du etwas tun! „Kinder haben ein Recht auf Spielen“, sagt Claudia Neumann. Sie ist Expertin für Spielräume. Und sie ergänzt: „Dafür sollten sie sich auch einsetzen.“ Das geht mit ein paar guten Ideen.

Ideen in einer Projektwoche sammeln

Als erstes solltest du dir überlegen, wo es bei dir im Ort Platz gibt. Überlege dir dann, wie der Platz aussehen sollte, damit du dort gut spielen kannst. Die Ideen könntest du auch in deiner Schulklasse sammeln. Frag einfach mal deine Lehrerinnen und Lehrer, ob sie dabei helfen. Vielleicht im Rahmen einer Projektwoche.

Umsetzung mit Jugendbeauftragtem besprechen

Wende dich dann an die Leute, die in der Gemeinde für deine Interessen zuständig sind. Das können zum Beispiel Jugendbeauftragte in der Stadt sein. Mit ihnen kannst du gemeinsam überlegen, welche Ideen sich tatsächlich umsetzen lassen.

Ersatz für eine alte Rutsche

Eine Möglichkeit wäre: Spielplätze schöner machen, die es schon gibt. Vielleicht spielen Kinder dort nicht, weil es da dreckig ist? Oder einfach zu langweilig? Dann könnte man etwa die alte Rutsche und das quietschende Wipptier ersetzen durch Tore, einen Rutschenhügel oder eine Kletterspinne.

Doch Kinder dürfen auch jenseits von Spielplätzen spielen Claudia Neumann
 

Mit offenen Augen durch die Stadt gehen

Claudia Neumann findet: Kinder sollen sich auch andere Orte erobern wie etwa den Marktplatz. Dazu rät sie, einfach mal mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen. So gibt es in manchen Städten etwa Straßen, die sich in bestimmten Zeiten zu Spielstraßen verwandeln können. Für Autos sind diese Bereiche dann für eine Weile gesperrt. Auch auf den Flächen von Schulen und Vereinen darf man manchmal spielen. Einfach mal beim Rektor oder der Vereinschefin nachfragen!

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