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Sport : „Kopf aus und Vollgas!“

Im Zeitfahren ist Maximilian Schachmann besonders gut.
Im Zeitfahren ist Maximilian Schachmann besonders gut.

Radrennfahrer Maximilian Schachmann ist gut im Zeitfahren. Er möchte bei der Tour de France antreten.

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05. Juli 2019, 11:25 Uhr

Eine große Gruppe Radrennfahrer düst stundenlang durch die Landschaft. Solche Bilder kennst du vielleicht von der Tour de France, dem berühmten Radrennen durch Frankreich. Manchmal rasen die Sportler aber auch einzeln über die Strecke. Das nennt man Zeitfahren. Es geht darum, die Strecke in einer möglichst guten Zeit zu schaffen. Maximilian Schachmann kann das ziemlich gut. Der Radrennfahrer will am Wochenende bei der Tour de France starten. Patrick Reichardt erzählte er, worauf es beim Zeitfahren ankommt.

Radrennfahrer haben beim Zeitfahren immer besondere Helme auf. Warum ist das so?

Maximilian Schachmann: Die besonders geformten Helme sind windschnittiger und damit schneller. Sie sind aber sehr unbequem und man muss in einer unbequemen Position fahren, damit sie funktionieren.

Worauf kommt es beim Zeitfahren an?

Der Körperbau bestimmt, ob du eine gute Chance hast. Größere Fahrer haben einen Vorteil. Aber am Ende zählt ganz stark der Wille.

Wie gehen Sie so ein Zeitfahren an?

Ich gucke mir eine Strecke an. Dann soll man sie so schnell wie möglich fahren. Dann heißt es: Sich einen kleinen Plan machen, Kopf aus, Kopf runter und Vollgas!

Ist es nicht langweilig, die ganze Zeit alleine zu fahren?

Nein, überhaupt nicht. Man konzentriert sich ganz auf sich, um die kürzeste Linie zu fahren. Die Belastung beim Zeitfahren ist sehr kurz, dafür sehr intensiv. Vergleicht man es mit der Leichtathletik, wäre das Zeitfahren ein 10 000-Meter-Lauf.

Woher wissen Sie zwischendurch, ob Sie schnell genug fahren?

Das hängt ganz vom Rennen ab. Wir sind mit unserem Sportlichen Leiter im Auto verbunden über Funk. Er teilt uns zum Beispiel mit, wie die Strecke verläuft.

Warum würden Sie Kindern empfehlen, mit dem Radsport anzufangen?

Ich glaube, der harte Sport kann in einer Trainingsgruppe dazu führen, dass man viele Freunde findet. Auch wenn man nicht Profi wird, vermittelt der Sport Werte und Disziplin, die einem im späteren Leben in jeder Lebenslage viel helfen können.

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