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Interview : Keine Angst vor steilen Pisten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Felix Neureuther ist 32 Jahre alt und der beste deutsche Skirennfahrer. Wir haben ihn getroffen.

Der Skirennfahrer Felix Neureuther hat eine aufregende Zeit: Im Januar gibt es ganz viele Rennen. Im Februar kann er bei den Weltmeisterschaften um Medaillen fahren. Seine Freunde sieht er im Winter deswegen nur selten. Maximilian Haupt erzählte er, wie er sich auf die Rennen vorbereitet und ob er Angst vor steilen Pisten hat.

Worauf freust du dich in dieser Saison?

Felix Neureuther: Im Januar gibt es ganz viele schöne Rennen. Das ist der absolute Highlight-Monat – mit vielen Zuschauern und richtig coolen Rennen.

Wie bereitest du dich auf die verschiedenen Strecken vor?

Unsere Trainer probieren an den Tagen vor einem Rennen, ein ähnliches Gelände zu finden und die Piste so vorzubereiten, dass man ähnliche Verhältnisse hat.

Hast du manchmal Angst vor den steilen und eisigen Pisten?

Angst nicht, eher Respekt. Den braucht man auch.

Ist es schmerzhaft, wenn man dauernd gegen Torstangen fährt?

Wir sind ziemlich gut geschützt, wir haben Schützer an den Armen, deswegen tut es nicht weh.

Ihr habt nur dünne Anzüge an. Tut Hinfallen da sehr weh?

Das kommt darauf an. Aber wenn die Piste sehr hart ist und man fällt auf den Popo, dann tut es schon ein bisschen weh. Aber das ist nicht so schlimm, das sind nur blaue Flecken.

Wann hast du Skifahren gelernt?

Das erste Mal auf Skiern gestanden bin ich mit zweieinhalb Jahren.

Warst du schon als Kind so gut?

So gut wie heute natürlich nicht. Aber ich war als Kind ein großer Draufgänger auf Skiern und konnte wenig Kurven fahren. Ich bin alles geradeaus runtergefahren. Irgendwann sind die Kurven auch dazugekommen, da hat es dann gut funktioniert.

Was willst du mal machen, wenn du nicht mehr Skirennfahrer bist?

Wenn ich nicht mehr Skirennfahrer bin, dann würde ich gerne mein Projekt weitermachen und mit Kindern zusammenarbeiten.

Mir ist es wichtig, dass sich Kinder viel bewegen können. Alles, was sonst noch kommt, sehen wir dann.

Wie oft kannst du deine Freunde treffen, wenn du im Winter so viel unterwegs bist?

Im Winter sehr selten, aber im Sommer dafür umso öfter. Die Zeit zusammen genießen wir sehr. Freunde sind für mich sehr, sehr wichtig in meinem Leben.

Meine Freunde kenne ich schon, seitdem ich ein kleines Kind war. Das werden auch mein ganzes Leben lang meine Freunde bleiben.

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