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Interview : „Ideen kommen überall“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

„Herz über Kopf“: So heißt das bekannteste Lied von Joris. Wir haben ihn gefragt, wie seine Songs entstehen.

Vor über einem Jahr kannten ihn nur wenige Leute. Mittlerweile sind viele seiner Konzerte ausverkauft. Momentan reist der Musiker Joris durch Deutschland. Sein Lied „Herz über Kopf“ hast du bestimmt schon mal gehört.

Benedikt Wenck und David Kluthe erzählte er im Interview, warum ein Schlagzeug ein tolles Geschenk ist. Und wie sich sein Leben in letzter Zeit verändert hat.

Wie bist du zur Musik gekommen?

Joris: Ich bin zur Musik gekommen in Form eines Schlagzeuges. Ich habe im Alter von fünf Jahren von meinen Eltern ein Schlagzeug bekommen. Das war das coolste Weihnachtsgeschenk, was man sich vorstellen konnte.

Warum?

Ein Schlagzeug ist in ganz viele große Kartons eingepackt. Man hat dementsprechend sehr viele große Geschenke auf einmal unter dem Tannenbaum stehen. Das war schon das Chefigste, was ich mir vorstellen konnte.

Wie kommst du auf Ideen für neue Songs?

Ideen für neue Songs können immer und überall kommen. Wenn ich irgendetwas sehr Schönes erlebe, wie eine große Feier, oder etwas Trauriges. Dann sind das Sachen, die mich bewegen. Und dann setze ich mich entweder mit einer Gitarre an einen Fluss und schreibe ganz romantisch. Oder ich gucke zwischendurch, dass ich mir kurz mal eine Gitarre nehme und überlege mir ein bisschen was.

Kommt immer etwas dabei heraus?

Wenn ich mal einen Nachmittag Zeit habe und ich setze mich hin und denke: Heute schreibe ich mal wieder ein bisschen. Dann kann es auch sein, dass gar nichts dabei herumkommt.

Das muss man glaub ich akzeptieren. Weil: Kreative Dinge kommen so, wie sie möchten.

Wie hat sich dein Leben in den letzten Jahren verändert?

Mein Leben hat sich insofern geändert, als dass ich sehr oft meine besten Freunde dabeihabe und wir gemeinsam unterwegs sind. Ich habe letztes Jahr glaub ich zehn Nächte zu Hause verbracht, mehr nicht. Insofern ist man sehr viel unterwegs. Aber das habe ich mir immer so gewünscht und ich liebe das sehr.

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