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Hoch, runter, Slalom!

Wendig, geschickt und schnell – darauf kommt es beim Agility-Training an.
Wendig, geschickt und schnell – darauf kommt es beim Agility-Training an.

Beim Hundesport Agility geht es um Schnelligkeit, aber es kommt auch auf andere Dinge an

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17. Mai 2019, 16:28 Uhr

Agathe rennt durch einen Tunnel. Sie springt über eine Hürde und läuft dann im Slalom um einige Stäbe. Agathe ist acht Jahre alt, hat schwarzes Fell und vier Beine. Agathe ist ein Hund. Ihre Besitzerin heißt Conny Splitt. Gemeinsam macht das Hund-Mensch-Team eine Sportart. Die heißt Agility.

Agility ist ein englisches Wort. Auf Deutsch übersetzt bedeutet es in etwa Wendigkeit, Flinkheit und Geschicklichkeit. Und das beschreibt diese Sportart ziemlich gut. Es geht nämlich darum, eine Hindernisstrecke zu durchlaufen, den Parcours. Und dabei muss man wendig, geschickt und schnell sein.

Die Hindernisse sind zum Beispiel Hürden, Tunnel, Wippen oder Slalomstangen. Sie müssen möglichst schnell, ohne Fehler und in der richtigen Reihenfolge genommen werden. Der Mensch führt den Hund und gibt Kommandos mit der Stimme und Zeichen mit der Hand. Wenn die Zusammenarbeit klappt, sieht das ziemlich beeindruckend aus.

Conny und Agathe machen seit drei Jahren Agility. „Agathe ist schon früher immer überall raufgesprungen“, sagt Conny. „Nur Gassi gehen reicht ihr nicht.“ Die beiden sind Mitglied in einem Hundesportverein. Dort trainieren sie jeden Mittwochabend den Lauf durch den Parcours. Und der sieht jedes Mal anders aus. Auch andere Hund-Mensch-Teams und eine Trainerin sind dabei.

Bevor die Hunde dran sind, laufen die Menschen alleine durch den Parcours. „Ich sehe mir die Reihenfolge an und überlege, wie der ideale Laufweg für meinen Hund aussieht“, sagt Conny. So weiß sie, welche Anweisungen sie Agathe geben muss. „Das Schönste am Agility ist die gemeinsame Arbeit als Team“, sagt Conny.

Dann sind die Hunde dran! Nacheinander flitzen sie mit ihren Menschen durch den Parcours. Die Trainerin sieht genau hin. Sie macht auf Fehler aufmerksam und gibt Tipps zur Verbesserung.

„Am schwierigsten sind Wippe, Reifen und Slalom“, sagt Conny. Um diese Hindernisse zu meistern, brauchen die meisten Hunde am längsten. Agathe kann das schon ziemlich gut.

Jeder Hund kann beim Agility mitmachen. Er sollte allerdings gesunde Gelenke haben und ausgewachsen sein. Außerdem sei es wichtig, dass der Hund Spaß daran hat und motiviert ist, sagt die Trainerin von Conny und Agathe. Für das Zweierteam also genau das Richtige.

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