Einsatz : Helfer riskieren ihr Leben

Manche Helfer riskieren im Bürgerkrieg in Syrien ihr Leben.
Foto:
1 von 1
Manche Helfer riskieren im Bürgerkrieg in Syrien ihr Leben.

Tausende Menschen sind in der syrischen Stadt Aleppo eingeschlossen.

Von vielen Häusern sind nur noch Trümmer übrig. Bomben haben sie zerstört. So sieht es in großen Teilen von Aleppo aus. Die Stadt liegt in Syrien. Das ist ein Land, das unter anderem an die Türkei grenzt.

Seit mehreren Jahren herrscht in Syrien ein Bürgerkrieg. Soldaten der Regierung und verschiedene Gruppen kämpfen gegeneinander. In Aleppo ist es besonders schlimm. Tausende Menschen kamen bei den Kämpfen bereits ums Leben. Darunter waren auch viele Zivilisten. So nennt man Menschen, die mit den Kämpfen eigentlich gar nichts zu tun haben.

Hilfsorganisationen versuchen, gerade diesen Menschen zu helfen. Dabei riskieren die Helfer häufig auch ihr eigenes Leben. Um sich zu schützen, kennzeichnen sie sich. So werden sie nicht so leicht mit Soldaten verwechselt. Sie tragen etwa auffällige Westen und weiße Fahnen mit dem Zeichen ihrer Hilfseinrichtung.

Aleppo ist eine der größten Städte in Syrien. Vor dem Krieg lebten dort etwa zwei Millionen Menschen. Mittlerweile ist ein großer Teil von ihnen geflüchtet. Gerade ist eine Flucht für die Syrer in Aleppo aber kaum möglich. Seit mehr als zwei Wochen sind Tausende von ihnen in der Stadt eingeschlossen. Überall um sie herum wird gekämpft.

Helfer und Politiker fordern deshalb immer wieder, die Waffen ruhen zu lassen – zumindest zeitweise. Außerdem sollen sichere Bereiche eingerichtet werden, die alle Seiten akzeptieren. Diese Bereiche werden auch Hilfskorridore genannt.

Über solche Straßen könnten Helfer Lebensmittel und Medikamente in die Stadt bringen. Auch Verletzte könnten sie besser bergen. Außerdem könnten Menschen die Stadt verlassen, die die Flucht sonst nicht schaffen würden oder sich während der Kämpfe nicht trauen.

Autor: David Kluthe

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen