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Kinderfotos im Netz : Grüße für Oma, Opa und den Rest der Welt

Sieht das witzig aus! Eltern veröffentlichen manchmal Fotos von ihren Kindern, ohne sie zu fragen. Das ist nicht in Ordnung, finden Experten.
Sieht das witzig aus! Eltern veröffentlichen manchmal Fotos von ihren Kindern, ohne sie zu fragen. Das ist nicht in Ordnung, finden Experten.

Im Urlaub knipsen Eltern gern Fotos von ihren Kindern und veröffentlichen sie online. Das kann ein Problem sein.

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10. Juli 2019, 11:00 Uhr

„Bitte lächeln!“ Klick! Und schon haben deine Eltern mit ihrem Handy ein Foto von dir gemacht. Zwei Klicks später haben sie es an Oma, Opa und andere Verwandte geschickt. Vielleicht stellen sie es aber auch noch für Freunde in die sozialen Netzwerke im Internet. Dann können noch viel mehr Leute sehen, wie du am Strand sitzt oder ein Eis schleckst.

"Was einmal im Internet ist, bleibt da auch."

Sicher meinen es Eltern nur gut, wenn sie Fotos von ihren Kindern ins Netz stellen. „Sie sind super stolz auf ihren Nachwuchs und möchten vielen Leuten zeigen, wie glücklich sie sind“, sagt die Kinderrechte-Expertin Luise Meergans. Doch die Fachfrau glaubt, dass Eltern ihren Kindern durch solche Fotos Probleme bereiten können - ohne das zu wollen. Sie sagt: „Was einmal im Internet ist, bleibt da auch.“ Damit meint die Expertin: Leute könnten die Fotos von dir auch in vielen Jahren noch finden. Dann ist es dir vielleicht peinlich, wenn jemand Kinderfotos von dir sieht.

Deshalb sagt die Fachfrau, dass Eltern am besten nur Bilder veröffentlichen sollten, auf denen man ihre Kinder nicht erkennt.

Kinder sollten mit der Veröffentlichung einverstanden sein

Außerdem sollten Eltern ihre Kinder fragen, ob sie damit einverstanden sind, dass sie Bilder von ihnen ins Internet stellen. „Kinder haben auch Rechte“, sagt Luise Meergans. Zum Beispiel das Recht, selbst zu bestimmen, welche Fotos von ihnen in der Öffentlichkeit landen. Deshalb rät sie Kindern, bei den Eltern nachzufragen, was sie mit ihren Fotos vorhaben.

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