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Wahl : Ein Amt mit vielen Aufgaben

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Am Wochenende wird der Bundespräsident gewählt. Wir erklären dir, was er macht.

In Deutschland und der ganzen Welt herumreisen, um viele Menschen zu treffen. Klingt nach einem spannenden Job. Tatsächlich ist das eine der wichtigsten Aufgaben des deutschen Bundespräsidenten. Er ist das Staatsoberhaupt unseres Landes. Am Wochenende wird ein neuer Bundespräsident gewählt. Der bisherige heißt Joachim Gauck.

Bei seinen Reisen in Deutschland und im Ausland hält er häufig Reden. Außerdem unterhält sich der Bundespräsident mit vielen Leuten – mit Politikern und anderen Menschen. So macht er im Ausland Werbung für unser Land. In Deutschland soll er den Menschen das Gefühl geben, dass er sich um sie und das Land kümmert.

Oft besuchen auch Leute aus dem Ausland den Bundespräsidenten in der Stadt Berlin. Dort arbeitet er nämlich, in einem Schloss. Nicht alleine – das würde er nicht schaffen. Er hat Mitarbeiter, die ihm helfen.

Denn der Bundespräsident muss sich um viele Dinge kümmern. Ein Beispiel: Die Politiker im Bundestag haben einen neuen Bundeskanzler gewählt. Dann muss der Bundespräsident ihn ernennen. Also offiziell bestätigen.

Mit der Auswahl der Person hat er aber nichts zu tun. Er hat auch nicht mehr zu sagen als die Kanzlerin. Der Bundespräsident darf nämlich der gewählten Regierung nicht hineinreden. Diese legt fest, was in Deutschland passieren soll. Dafür schlägt die Regierung zum Beispiel ein neues Gesetz vor.

Wenn das Parlament diesem Gesetz zustimmt – dann ist der Bundespräsident wieder dran: Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern prüft er den Vorschlag. Dabei geht es darum, dass das Gesetz nicht gegen das Grundgesetz verstößt. Darin stehen die wichtigsten Regeln für Deutschland. Ist alles okay, unterschreibt der Bundespräsident das Gesetz. Erst dann gilt es.

Autorin: Alexandra Stober

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