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Körper : Die Muskeln spielen lassen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sie ziehen sich zusammen und werden gedehnt – viele Male am Tag: Durch Muskeln können wir uns bewegen.

Der Fußballer sprintet über das Spielfeld. Er atmet schnell, sein Herz schlägt wie wild. Er bekommt den Ball, er blickt nach vorne, schießt – und Toooor! Egal ob wir rennen, atmen, schauen, rufen, klatschen oder einen Ball ins Tor schießen: Bei all diesen Tätigkeiten benötigen wir unsere Muskulatur.

„Es gibt drei verschiedene Muskeltypen“, sagt ein Fachmann. „Die Skelett-Muskulatur, die Herz-Muskulatur und die glatte Muskulatur.“ Zur Skelett-Muskulatur gehören alle Muskeln, die dafür sorgen, dass wir uns aktiv bewegen können.

„Die Herz-Muskulatur ist dafür zuständig, dass unser Herz ein Leben lang schlägt“, erklärt der Experte. „Die glatte Muskulatur ist zum Beispiel in unseren Blutgefäßen oder im Darm.“ Sie sorgt etwa dafür, dass alles, was wir essen, durch Magen und Darm transportiert wird.

Die glatte Muskulatur und die Herz-Muskulatur arbeiten selbstständig. Wir können sie nicht steuern. Das Herz schlägt also ganz von allein.

Völlig anders ist das bei der Skelett-Muskulatur. Diese Muskeln können wir lenken.

An solch einer Bewegung sind viele verschiedene Muskeln beteiligt. Wir müssen jedoch nicht jeden Muskel einzeln ansteuern, sondern wir nutzen Bewegungsprogramme. Für jeden Ablauf einer Bewegung ist in unserem Gehirn ein bestimmtes Programm gespeichert.

„Die Bewegungsprogramme müssen wir lernen und dann üben“, erklärt der Experte. „So wie ein Kind erst mal lernen und üben muss zu laufen.“

Damit wir uns bewegen können, braucht der Körper aber nicht nur Muskeln. Er benötigt auch Knochen, an denen die Muskeln mit Sehnen befestigt sind. Und Gelenke, die die einzelnen Knochen untereinander flexibel verbinden.

Außerdem muss jeder Muskel über Gefäße mit Blut versorgt werden.

Nerven sorgen dafür, dass die Bewegungsbefehle vom Gehirn auch beim Muskel ankommen.

Autorin: Lisa Krassuski

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