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Der kleine Rabe macht viel Unsinn

 Stulle besucht seinen Freund, den kleinen Raben Socke. Obwohl dieser eigentlich Nestarrest hat, heckt er bald schon den nächsten Unsinn aus: Er liefert sich mit Stulle einen Schwertkampf auf einem Biberstaudamm. 23/5 Filmproduktion GmbH
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Stulle besucht seinen Freund, den kleinen Raben Socke. Obwohl dieser eigentlich Nestarrest hat, heckt er bald schon den nächsten Unsinn aus: Er liefert sich mit Stulle einen Schwertkampf auf einem Biberstaudamm. 23/5 Filmproduktion GmbH

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05. September 2012, 06:08 Uhr

Der kleine Rabe Socke ist eine echte Nervensäge, er lügt. Er lügt wie gedruckt, macht Blödsinn, klaut seinen Freunden das Spielzeug, zerstört das geliebte Dreirad von seinem besten Freund Eddi-Bär und ist dabei doch ein ganz schöner Angsthase.

In dem Film "Der kleine Rabe Socke" bringt er nun nicht nur sich in Schwierigkeiten, als ihn etwa Frau Dachs zu Nestarrest verdonnert, sondern gleich den ganzen Wald. Denn Socke liefert sich ausgerechnet auf dem von den Bibern gebauten Staudamm einen Schwertkampf mit Stulle, dem Wildschwein.

Als ihm seine Waffe aus der Hand fliegt, zieht er sich kurzerhand einen Stock aus dem Damm - und der droht wenig später zu brechen und den kompletten Wald zu überschwemmen. Jetzt ist schnelle Hilfe gefragt. Die erhofft sich Socke von den Bibern, die den Schutzwall einst bauten. Die allerdings wohnen außerhalb des Waldes und so weit hat sich nicht mal der großmäulige Rabe Socke je von seinen heimischen Gefilden entfernt.

Gemeinsam mit seinen besten Freunden, dem ängstlichen Schaf Wolle und dem starken Eddi-Bär, begibt sich der Rabe auf eine abenteuerliche Reise. In fröhlichen, bunten Bildern erzählt der Trickfilm, welche Überraschungen sie dabei erleben.

Rabe Socke ist zwar ein mächtiger Angeber und Feigling, im Grunde seines Herzens aber ein feiner Kerl. Darum mögen Kinder ihn auch so und verzeihen ihm den Unsinn, den er anstellt. Die Botschaft des Filmes, dass Freundschaften, Mut und Ehrlichkeit wichtig sind, ist nicht schwer zu erkennen.

Der kleine Rabe ist ursprünglich eine Buchfigur, die 1996 erschaffen wurde. Seine Geschichten wurden inzwischen in ungefähr 20 Sprachen übersetzt. Auch beim Sandmann sind seine Abenteuer zu sehen. Dort, wie auch für den Kinofilm wurden die Bücher von Nele Moost und Annet Rudolph als Vorlage genommen.

Seine Stimme erhält der kleine Rabe, dessen Markenzeichen eine einzelne, rot-weiß geringelte Socke ist, von Jan Delay. Der Musiker aus Hamburg kannte den kleinen Raben vorher gar nicht. "Aber als die Anfrage kam und das Drehbuch, fiel auch gleich so ein schwarzer, plüschiger Rabe aus dem Paket und den mochte ich gleich", erzählt er.

Der Trickfilm läuft heute in vielen Kinos an und ist ohne Altersbeschränkung freigegeben.


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